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Die kontinuierliche subkutane Apomorphingabe

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Morbus Parkinson

Ausgabe: 2015: Heft 3 2015 (117-224)
Seiten: 180-186

Die kontinuierliche subkutane Apomorphingabe

Ergebnisse einer katamnestischen Befragung

U. M. Fietzek (1), G. Kavaldjieva (1), M. Messner (1), A. Ceballos-Baumann (1)

(1) Abteilung für Neurologie und klinische Neurophysiologie mit Parkinson-Fachklinik, Schön Klinik München-Schwabing

Stichworte

Parkinson, Patientenbefragung, Apomorphin, kontinuierliche Therapie

Zusammenfassung

Apomorphin ist der wohl älteste bekannte Dopaminagonist und wird seit langem in der Parkinsontherapie genutzt. Dabei ist die Bolustherapie mit Injektions-Pen von der kontinuierlichen subkutanen Infusion (csAI) zu unterscheiden. Eine Vielzahl von offenen Studien an mehreren hundert Patienten hat die Vor- und Nachteile der csAI herausgearbeitet. Die Patientensicht auf dieses ressourcenintensive Verfahren ist nur selten untersucht. Wir stellen die Ergebnisse einer katamnestischen Befragung an 149 Patienten vor, die zwischen 2005 und 2011 eine Apomorphinpumpe an unserer Klinik erhielten. Die csAI wurde mit einer medianen Schulnote von 2,5 (IQR 2,0; 4,0) bewertet. 70,9% der Patienten würden die Therapie weiterempfehlen. Die Entwicklung von subkutanen Noduli war die häufigste berichtete Nebenwirkung bei 55% der Patienten.

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