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„Helfen, ein Gegenüber zu bleiben“

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Auf Augenhöhe: Peer-Begleitung — eine neue Chance

Ausgabe: 2015: Heft 4 2015 (225-312)
Seiten: 253-257

„Helfen, ein Gegenüber zu bleiben“

Angehörigen-Peer-Beratung – Qualifizierung und Resonanz

G. Sielaff (1), L. Janssen (1), I. Boden (2), F. Ruppelt (1), J. Kummetat (3), T. Bock (1)

(1) Uniklinik Hamburg Eppendorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie; (2) Ex-In Deutschland, Remscheid; (3) Universität Hamburg, Fachbereich Psychologie

Stichworte

Angehörige, Ausbildung, Peer-Beratung, Empowerment, Recovery, Beteiligung

Zusammenfassung

Hamburg hat an zehn klinischen Standorten erste Erfahrungen mit systematischer Peer-Beratung von Angehörigen für Angehörige gesammelt. Für deren Ausbildung wurde in Anlehnung an das bewährte EX-IN-Curriculum ein eigenes Curriculum entwickelt und im Laufe der Erfahrungen weiter angepasst. Systematische Programme mit Peer-Beratung durch Angehörige gibt es bisher nicht – mit wenigen Ausnahmen in den USA und Australien (www.eppic.org.au/Family-peer-support). In diesem Beitrag wird das Curriculum für Angehörigen-Peer-Arbeit erstmals vorgestellt und in Beziehung gesetzt zu Rückmeldungen der Peer-Berater nach mehrjähriger Tätigkeit und zur ersten Resonanz bei den Nutzern.

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