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Die Einschätzung des Suizidrisikos

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Suizidales Verhalten: Einblicke in eine „Black Box“

Ausgabe: 2017: Heft 4 2017 (199-302)
Seiten: 213-219

Die Einschätzung des Suizidrisikos

Forschungsstand und Perspektiven

W. P. Kaschka (1), M. Jandl (2), J. Steyer (3), S. Hodgkinson (1)

(1) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm, Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Südwürttemberg, Ravensburg-Weissenau; (2) Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Bern, Schweiz; (3) Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Südwürttemberg, Ravensburg-Weissenau

Stichworte

Epidemiologie, Neurobiologie, Suizidales Verhalten, Suizidprävention, Einschätzung des Suizidrisikos

Zusammenfassung

Bei weltweit jährlich annähernd einer Million Todesfällen durch Suizid stellt suizidales Verhalten eine der größten Herausforderungen an die öffentlichen Gesundheitssysteme moderner Gesellschaften dar. Unter präventiven Gesichtspunkten kommt deshalb der Einschätzung des individuellen Suizidrisikos zu beliebigen Zeitpunkten erhebliche Bedeutung zu. Der vorliegende Beitrag gibt eine Übersicht über die enorme Komplexität dieses Problems, das nicht befriedigend gelöst wurde, und zeigt auf, dass ein integrierter Ansatz, der nicht nur klinische und psychosoziale, sondern auch aktuelle neurobiologische Erkenntnisse berücksichtigt, sich als vielversprechend erweist und Fortschritte – auch in präventiver Hinsicht – erwarten lässt.

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