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Cultural formulation of diagnosis: state of the art

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Kulturelle Kompetenz im klinischen Alltag Teil 2

Ausgabe: 2017: Heft 8 2017 (583-682)
Seiten: 591-598

Cultural formulation of diagnosis: state of the art

Kulturformulierung der Diagnose: aktueller Stand

H. Rohlof (1), S. Groen (2), R. van Dijk (3), J. Knipscheer (4)

(1) Transparant Mental Health Care, Leiden, The Netherlands; (2) De Evenaar, North Netherlands Centre for Transcultural Psychiatry, GGZ Drenthe Mental Health Care, Beilen, The Netherlands; (3) Parnassia Psychiatric Institute/Parnassia Academy, The Hague, The Netherlands; (4) University of Utrecht, Utrecht, The Netherlands

Stichworte

Diagnose, Mentale Gesundheit, Kulturformulierung, kulturelles Interview

Zusammenfassung

Im Jahr 1994 wurde die Gliederung für die Kulturformulierung (OCF) als Ergänzung zur DSM-IV aufgenommen. Die OCF wurde als Instrument entwickelt, um den Betreuern zu helfen, mehr Einblick in kulturelle Faktoren zu gewinnen, die bei der Diagnose von psychischen Problemen bei Patienten mit kulturellen Hintergründen, die sich von den Pflegeanbietern unterscheiden, relevant sein könnten. Mehr als zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung ist die Abfrage berechtigt, ob die OCF tatsächlich dem Zweck dient, für den sie bestimmt war und ob Anpassungen erforderlich sind. Mit Hilfe einer Literatursuche wird auf diese Fragen eine Antwort gesucht. Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass Reaktionen von Fachleuten auf die kulturelle Formulierung positiv waren und dass es gelungen ist, ihren Weg in die Bildung und in geringerem Maße in die klinische Praxis zu finden. Allerdings fehlten in der ersten Periode meist Auswertungs- und Wirkungsstudien. Aktuelle Forschungen haben günstige Effekte gezeigt.

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