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Behandlung von Stimm-, Schluck- und Atemstörungen mit Botulinumtoxin

Zeitschrift:Nervenheilkunde
ISSN:0722-1541
Ausgabe:2010: Heft 9 2010 (501-608)
Seiten:556-559

Behandlung von Stimm-, Schluck- und Atemstörungen mit Botulinumtoxin

A. Olthoff (1), R. Laskawi (2)

(1) Phoniatrie und Pädaudiologie, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, Universitätsmedizin Göttingen; (2) Universitäts-HNO-Klinik, Göttingen

Zusammenfassung

Die Symptomatik fokaler Dystonien des Larynx kann isoliert oder kombiniert die Stimm-, Schluck- und Atemfunktion betreffen. Behandlungen laryngealer Dystonien mit Botulinumtoxin sind symptomatische Off-label-Anwendungen, die zum Erhalt eines Behandlungserfolges in regelmäßigen Abständen nach etwa drei bis sechs Monaten wiederholt werden müssen. Bei Stimm- und Atemstörungen erfolgen die Botulinumtoxininjektionen in die Larynxmuskulatur und bei Schluckstörungen können sie kombiniert oder allein in die Speicheldrüsen und in den Oesophaguseingang erfolgen. Die interdisziplinäre Differenzialdiagnostik ist die Grundlage für eine gezielte Indikationsstellung.

Stichworte

Botulinumtoxin, Dyspnoe, Dysphagie, Dystonie, Dysphonie, Larynx

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