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R. Mergl (1), P. Schönknecht (1), A.-K. Allgaier (2), V. Henkel (3), U. Hegerl (1)
(1) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig; (2) Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Ludwig-Maximilians-Universität München; (3) Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Ludwig-Maximilians-Universität München
Patienten mit depressiven Syndromen bei starker Beeinträchtigung des psychosozialen Funktionsniveaus, die aber die nach ICD-10 oder DSM-IV-TR erforderlichen Kriterien einer depressiven Störung nur teilweise erfüllen, sind in nervenärztlichen Praxen häufig anzutreffen. Im Folgenden werden wichtige therapeutische Ansätze bei derartigen minoren Depressionen präsentiert und deren klinische Signifikanz diskutiert. Da die Evidenzbasis für eine spezifische Pharmako- oder Psychotherapie unzureichend ist, kommen aktives Monitoring oder unspezifische Beratungs- und Betreuungsangebote in Betracht. Spezifische Behandlungsangebote (Antidepressiva, Psychotherapie) müssen in Erwägung gezogen werden bei Suizidalität, Suizidversuchen in der Anamnese, hohem Leidensdruck, früheren depressiven Episoden, Residualsymptomatik nach majorer Depression oder positiver Familienanamnese für affektive Störungen.
Depression, Antidepressiva, klinische Studie, Placebo-Verum-Differenz, minore
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A. Pfennig, M. Bauer Die Psychiatrie 2006 3 1: 18-23 | ||
| 2. | ||
U. Meincke1, P. Hoff 2 Nervenheilkunde 2004 23 10: 588- | ||
| 3. | ||
K. W. Sühs (1), M. Reuther (1) Nervenheilkunde 2012 31 5: 311-315 | ||