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Diagnostik und Behandlung bipolarer Störungen

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Update Neurologie und Psychiatrie

Ausgabe: 2013: Heft 9 2013 (611-702)
Seiten: 643-650

Diagnostik und Behandlung bipolarer Störungen

C. Demiralay (1), D. Naber (1)

(1) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Hamburg

Stichworte

Pharmakotherapie, Früherkennung, Bipolare Störungen

Zusammenfassung

Bipolare Störungen gehören zu den häufigen und schwersten psychischen Erkrankungen und stellen eine diagnostische und therapeutische Herausforderung dar. Erste Symptome treten häufig bereits in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter auf. Dennoch wird die Diagnose oft sehr spät gestellt, dadurch wird eine adäquate Behandlung verzögert und die Prognose verschlechtert. In der Behandlung bipolarer Störungen kommt der Pharmakotherapie eine zentrale Bedeutung zu. Dabei muss zwischen der Behandlung akuter manischer oder depressiver Phasen (Akutbehandlung) und der längerfristigen Reduktion bzw. Vermeidung weiterer affektiver Episoden (Phasenprophylaxe) unterschieden werden. In der nachfolgenden Übersicht werden wichtige diagnostische Probleme erörtert und aktuelle pharmakologische Strategien dargestellt.

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