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Neuropsychologische Korrelate suizidalen Verhaltens

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Suizidales Verhalten: Einblicke in eine „Black Box“

Ausgabe: 2017: Heft 4 2017 (199-302)
Seiten: 221-226

Neuropsychologische Korrelate suizidalen Verhaltens

S. Hodgkinson (1), M. Jandl (2), W. P. Kaschka (1, 3)

(1) Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm; (2) Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Bern, Schweiz; (3) Zentrum für Psychiatrie (ZfP) Südwürttemberg, Ravensburg-Weissenau

Stichworte

Suizidales Verhalten, Gedächtnisstörungen, neuropsychologische Tests, kognitive Rigidität, Ambivalenz, irrationales Verhalten

Zusammenfassung

Kognitive Theorien suizidalen Verhaltens postulieren, dass das Verhalten suizidaler Individuen auf irrationalen Vorstellungen über negative und unangenehme Ereignisse beruht. Die kognitive Neuropsychologie strebt an, die Beziehung zwischen diesen (aberranten) Prozessen und den Hirnregionen, welche für Gedächtnis, Hirnregionen, die für Gedächtnis, Sprache, Mustererkennung und Problemlösung verantwortlich sind, verständlich zu machen. Einige neuropsychologische Korrelate suizidalen Verhaltens konnten identifiziert werden. Neuropsychologische Tests wurden angewandt, um Personen mit und ohne suizidales Verhalten zu unterscheiden. Unter Bezugnahme auf die einschlägige wissenschaftliche Literatur stellen wir die Frage, ob suizidales Verhalten eine eindeutige neuropsychologische „Signatur“ aufweist und, wenn dies der Fall ist, was diese „Signatur“ über seine Ätiologie auszusagen vermag.

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