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Arbeit mit Dolmetschern

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

Kulturelle Kompetenz im klinischen Alltag Teil 2

Ausgabe: 2017: Heft 8 2017 (583-682)
Seiten: 616-621

Arbeit mit Dolmetschern

I. Özkan (1), J. Hazelaar (1), A. Kroh (1), J. Oppermann (1), S. Rogge (1)

(1) Asklepios Fachklinikum Göttingen

Stichworte

Dolmetscher, Migranten

Zusammenfassung

Umfragen zur stationären und ambulanten psychiatrischen Betreuung von Migranten innerhalb Deutschlands ergeben, dass ein beachtenswerter Anteil an Behandlungsanfragen aufgrund von Verständigungsproblemen nicht zustande kommt. Eine gemeinsame Sprache, vor allem jedoch ein gemeinsames Verstehen ist aber zielführend für eine erfolgreiche Behandlung von Menschen mit Migrationshintergrund. Wenn es keine gemeinsame Sprache von Therapeut und Patient gibt, ist der Einsatz von Dolmetschern eine häufig eingesetzte Alternative. Welche besonderen Schwierigkeiten sich durch diese Therapiekonstellation zu dritt ergeben sowie Lösungsansätze und Vorschläge für das Heranziehen von Dolmetschern in der Praxis liefert dieser Artikel. Am Beispiel des Asklepios Fachklinikum Göttingen wird ein Therapiekonzept mit Dolmetschern illustriert.

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