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Funktionelle Neuroanatomie der Inselrinde

Zeitschrift: Nervenheilkunde
ISSN: 0722-1541
Thema:

123. Wanderversammlung Südwestdeutscher Neurologen und Psychiater

Ausgabe: 2008 (Vol. 27): Heft 5 2008 (369-488)
Seiten: 425-429

Funktionelle Neuroanatomie der Inselrinde

R. Kötter
Donders Centre for Neuroscience, Department of Cognitive Neuroscience, Section Neurophysiology and Neuroinformatics, Radboud University Medical Centre, 6500 HB Nijmegen, Niederlande, und C. & O. Vogt Institut für Hirnforschung und Institut für Anatomie II, Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Stichworte

Epilepsie, Zytoarchitektur, Verschaltung, Rezeptordichteverteilung, cholinerge Innervation

Zusammenfassung

Morphologie und Konnektivität der Inselrinde sind trotz ihrer verdeckten Lage in der Fissura lateralis gut untersucht worden. Neuere Studien der Rezeptorarchitektur und funktionelle Messungen erweitern das Gesamtbild einer komplex gegliederten Struktur mit (peri-)allokortikalen und (pro-)isokortikalen Anteilen, die vom Limen insulae nach posterodorsal fortschreitend in Struktur und Funktion den jeweils angrenzenden Arealen am meisten verbunden sind. Hohe Konzentrationen ionotroper Glutamatrezeptor-Subtypen sind neben der ausgeprägten cholinergen Innervation vermutlich für die Neigung zur Ausbreitung von epileptiformer Aktivität mit verantwortlich.

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