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H. Stergar (1), B. J. Krause (2), S. M. Eschmann (3), K. U. Juergens (4), H. Kuehl (5), A. C. Pfannenberg (6), J. Stollfuss (7), M. Weckesser (8), A. Bockisch (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University Hospital Essen, Germany; (2) Department of Nuclear Medicine, Technische Universität München, Germany; (3) Department of Nuclear Medicine, University Hospital Tübingen, Germany; (4) Department of Clinical Radiology, University Hospital Münster, Germany; (5) Department of Radiology, University Hospital Essen, Germany; (6) Department of Radiology, University Hospital Tübingen, Germany; (7) Department of Radiology, Technische Universität München, Germany; (8) Department of Nuclear Medicine, University Hospital Münster, Germany
Ziel: Diese multizentrische Studie hatte drei Hauptziele: 1.) Die Anzahl in PET und CT konkordanter bzw. diskordanter pathologischer Läsionen und ihre diagnostische Relevanz in unterschiedlichen Körperregionen/Organen zu erfassen, 2.) die Bildqualität zu eruieren und 3.) die Quantität und Qualität von Artefakten in der Ganzkörper- FDG-PET/CT zu bestimmen. Patienten, Methoden: Es wurden an vier Universitätskliniken routinemäßig durchgeführte Ganzkörper-FDG-PET/CT-Untersuchungen von 353 Patienten ausgewertet. Alle potenziell suspekten Läsionen in 13 Körperregionen/Organen wurden als entweder konkordant oder als lediglich in der FDG-PET oder CT auffällig klassifiziert. Im Fall einer Diskordanz wurde deren diagnostische Relevanz eingeschätzt. Die Bildqualität in der PET und CT wurde als Ganzes sowie in 5 unterschiedlichen Körperregionen bewertet. Außerdem untersuchten wir die Häufigkeit und Lokalisation von Artefakten durch Metallimplantate und orale bzw. intravenöse Kontrastmittel, die subjektive Koregistrierungsqualität (in 4 Körperregionen) sowie die klinisch diagnostische Wertigkeit von Artefakten und Missregistrierungen. Zusätzlich wurde der globale diagnostische Zugewinn durch die Hinzunahme der jeweils anderen tomographischen Methode eingeschätzt. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1941 Läsionen (5,5 pro Patient) identifiziert, von denen 1094 (56%) konkordant waren. 602 (71%) der verbleibenden 847 diskordanten Läsionen waren nur in der CT auffällig, 245 (29%) waren nur PET-positiv. Wie erwartet fand sich ein Großteil der nur CT-positiven Befunde in der Lunge und den Bauchorganen. Die diagnostische Relevanz war höher bei rein PET-positiven Läsionen. Die Mehrheit der Untersuchungen erfolgte unter Verwendung von oralem und intravenösem Kontrastmittel (> 80%). Die Bildqualität in PET und CT wurde als sehr gut beurteilt. Bei über 60% der Untersuchungen waren Artefakte hauptsächlich durch (dentale) Metallimplantate und intravenöse Kontrastmittel zu beobachten. Jedoch hatten diese fast keinen Einfluss auf die diagnostische Sicherheit, wenn das nicht schwächungskorrigierte PET in die Befundung eingeschlossen wurde. Die Koregistrierungsqualität wurde ebenfalls als sehr gut befunden. Missregistrierungen waren zumeist durch Patientenbewegung bzw. Atmung bedingt und führten in etwa 4% der Fälle zu diagnostischen Herausforderungen. Der diagnostische Zugewinn durch die Hinzunahme der PET-Information zu der CT wurde höher bewertet als umgekehrt. Schlussfolgerungen: Da die Bildqualität mehr als zufrieden stellend war, CT-Artefakte fast nie zu diagnostischen Unsicherheiten führten und Missregistrierungen nur selten auftraten, kann die PET/CT nicht nur als für die klinische Routine geeignet angesehen werden, sondern vermag die alleinige PET und CT zu ersetzen. Die Durchsicht des nicht schwächungskorrigierten PET ist zwingend notwendig um eine höchstmögliche diagnostische Sicherheit zu gewährleisten. Da knapp die Hälfte der detektierten Läsionen diskordant waren, muss die Beurteilung einer PET/CT unter Verwendung eines diagnostischen CT im Konsens durch Nuklearmediziner und Radiologen erfolgen.
Computertomographie, Krebs, Positronenemissionstomographie, PET/CT, Diagnostische Bildgebung, multizentrische Studie
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H. Stergar1, A. Bockisch1, S. M. Eschmann2, B. J. Krause3, R. Rödel4, R. Tiling5, M. Weckesser6 Nuklearmedizin 2007 46 2: 57-64 | ||
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S. Krüger1,5*,S. Pauls2*, F. M. Mottaghy3, A. K. Buck3, H. Schelzig4, V. Hombach1, S. N. Reske3 Nuklearmedizin 2007 46 6: 239-243 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0091 | ||
| 3. | ||
J. Bucerius1 , C. Herkel 2 , A. Y. Joe1,2 , C. Altehoefer3 , J. Finke 4 , E. Moser2 , M. J. Reinhardt1, 2 Nuklearmedizin 2006 45 3: 105-110 | ||