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E-Learning in der Nuklearmedizin

Zeitschrift:Nuklearmedizin
ISSN:0029-5566
DOI:http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0305
Ausgabe:2010 (Vol. 49): Heft 4 2010 (125–172)
Seiten:161-166

E-Learning in der Nuklearmedizin

Eine Erhebung an deutschen Universitäten

L. S. Freudenberg (1), A. Nattland (2), G. Jonas (3), T. Beyer (1), A. Bockisch (1)

(1) Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Essen, Deutschland; (2) Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement, Universität Duisburg-Essen, Duisburg; (3) Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin, Göttingen, Germany

Zusammenfassung

Ziel dieser Untersuchung ist es, für die Nuklearmedizin bundesweit die universitären e-Learning-Angebote und -Konzepte zu erfassen. Methoden: Ein Zugang zu einer anonymisierten Online-Umfrage wurde mit der Bitte um befristete Beantwortung an alle (34) nuklearmedizinischen Kliniken und Abteilungen an den deutschen Hochschulen geschickt. Die Fragen wurden in vier Themengebiete unterteilt: 1.) Klinik und Lehrveranstaltungen; 2.) e-Learning-Definitionen und -Strategien vor Ort; 3.) aktuelle e-Learning-Angebote vor Ort und 4.) Freitextkommentare zu Erfahrungen und Erwartungen. Die Auswertung der quantitativen Daten erfolgte deskriptiv, die Freitextangaben wurden inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: 19/34 Befragten (56%) nahmen an der Umfrage teil. 13/19 Lehrstühlen (68%) haben eine eigentliche e-Learning-Strategie, vorwiegend zur Unterstützung von Frontalunterricht. Zukünftige e-Learning-Ambitionen fokussieren auf klinischen Fallbeispielen mit Bildmaterial. Nur 7/19 Hochschulen betreiben eine zentrale e-Learning-Plattform (z. B. Moodle). Die Akzeptanz der e-Learning-Angebote bei den Studierenden wird als eher gering eingeschätzt. Schlussfolgerung: E-Learning-Konzepte für die Nuklearmedizin sind nur an ausgewählten Hochschulen vorhanden. Deren weitere Verwendung ist gewünscht, aber aus verschiedenen administrativen Gründen nicht immer zeitgemäß umsetzbar. Diese Daten sollen eine Basis für die Entwicklung von (ggfs. Universitäts-übergreifenden) Lehrszenarien sein und für einen professionellen Austausch.

Stichworte

Nuklearmedizin, E-Learning, Blended Learning, multimediales Lernen, medizinische Ausbildung, nationale Erhebung

DOI

http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0305

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