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Beziehung zwischen koronarem Kalzium und Myokardperfusion bei Patienten mit Thoraxschmerz: Erfassung durch integrierte Rubidium-82-PET-CT

Zeitschrift:Nuklearmedizin
ISSN:0029-5566
DOI:http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0176
Ausgabe:2008 (Vol. 47): Heft 6 2008 (225-274)
Seiten:255-260

Beziehung zwischen koronarem Kalzium und Myokardperfusion bei Patienten mit Thoraxschmerz: Erfassung durch integrierte Rubidium-82-PET-CT

L. Y. Brown1; J. Merrill1; P. Hill2; F. M. Bengel1
1Division of Nuclear Medicine, Department of Radiology and Radiological Sciences; 2Emergency Acute Care Unit, Department of Emergency Medicine; 1,2Johns Hopkins University, Baltimore, Maryland, USA

Zusammenfassung

Ziel: Die ergänzende Wertigkeit von Koronarkalk und Myokardperfusion in der Hybrid-PET-CT-Bildegbung ist schlecht definiert. In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen Koronarkalk, anderen Risikofaktoren und Perfusion in einer Gruppe von Patienten mit Thoraxschmerz und intermediärer Wahrscheinlichkeit für koronare Herzerkrankung definiert. Patienten, Methoden: Bei 70 Patienten wurde unter Verwendungf eines GE Discovery Rx PET-CT Scanners ein Kalzium Score in Ergänzung zu einer Ruhe/Dipyridamol 82Rb PET Perfusionsstudie akquiriert. Summed Stress, Rest und Difference Scores (SSS, SDS, SRS) für die Myokardperfusion wurden anhand eines 20-Segment-Models berechnet. Koronarkalk wurde mittels Agatston-Score und anhand Geschlechts-, Alters- und Rassen-spezifischer Perzentilen (MEAS Datenbank) quantifiziert. Ergebnisse: SSS, SRS und SDS waren abnormal in 25 (36%), 17 (24%) und 12 (17%) Patienten. Agatston-Scores waren 180±446 (0–2122) und Kalkperzentilen waren 42±43% (0–99). Das Agatston Score korrelierte mild aber signifikant mit dem SSS (r=0.31, p=0.01), die Kalkperzentile jedoch nicht. Von 49 Patienten mit normaler Perfusion hatten 25 (57%) ein Kalkscore von 0, und 8 (18%) eine Kalkperzentile >75%. Von 35 Patienten mit einem Kalkscore von 0 hatten 26 (74%) eine normale Myokardperfusion. Patienten bei denen die Krankenaktendurchsicht ein Ereignis in der Nachbeobachtung ergab (n=10) hatten ein signifikant höheres SSS und einen Trend zu einer höheren Kalkperzentile. Schlussfolgerung: Koronarkalk und Myokardperfusion, gemessen in einer einzigen PET-CT Sitzung, zeigen nur eine teilweise Übereinstimmung bei Patienten mit Thorxschmerz. Beide Tests scheinen somit verschiedene pathophysiologische Komponenten zu erfassen und scheinen komplementär zur Beschreibung individueller Krankheitsmuster.

Stichworte

Myokardperfusion, Hybridbildgebung, PET-CT, Rubidium-82, Koronarkalk

DOI

http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0176

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