FDG-PET beim Hodgkin-Lymphom
C. Kobe1; M. Dietlein1; C. Mauz-Körholz2; A. Engert3,4; P. Borchmann3,4; O. Sabri5; O. Schober6; H. Schicha1; R. Kluge5
1Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin; 3Klinik I für Innere Medizin; 4Deutsche Hodgkin Studiengruppe (GHSG); 1,3,4Universität zu Köln; 2Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle; 5,6Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin; 5Universität Leipzig; 6Universitätsklinikum Münster; Germany
Zusammenfassung
Der hohe negativ prädiktive Wert der FDG-PET in der Therapiekontrolle des Hodgkin-Lymphoms kann bei aktueller Datenlage als gesichert gelten. In der HD15-Studie wurde bei negativer PET nach Chemotherapie erfolgreich von der konsolidierenden Bestrahlung des Restgewebes abgesehen. Beim Einsatz der PET zur individuell adaptierten Therapie wird von deutschen Studiengruppen die klinische Konsequenz aus einem negativen PET-Befund gezogen. In den laufenden Studien wird die weitere Toxizitätsreduktion für PET-negative Patienten unter Chemotherapie untersucht. Die Kriterien zur Beurteilung der PET sind für die deutschen Studiengruppen einheitlich und werden im Rahmen der Studien reevaluiert. Stichworte
PET, Hodgkin-Lymphom, Radiotherapie, Chemotherapie, individualisierte Therapie
DOI
http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0216