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J. Kotzerke (1), L. Oehme (1), O. Lindner (2), D. Hellwig (3), Arbeitsausschuss PET der DGN
(1) Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, Technische Universität Dresden; (2) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen, Bad Oeynhausen; (3) Klinik für Nuklearmedizin, Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, Germany
Ziel: In einer ersten Umfrage des Arbeitsausschusses Positronenemissionstomographie (PET) der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) sollten Informationen zum Einsatz der PET-Diagnostik in Deutschland im Jahre 2008 ermittelt werden. Methoden: Die Daten wurden retrospektiv anhand eines an 91 Einrichtungen verschickten Fragebogens erfasst. Angaben zur Ausstattung und Untersuchungsmethodik wurden ebenso wie Indikationen und Untersuchungszahlen ausgewertet. Ergänzend wurden auch Fragen zur Einordnung der PET in den diagnostischen Prozess untersucht. Ergebnisse: Ausgewertet wurde die Selbstauskunft von 65 Einrichtungen. An 77 PET-Geräten, davon 40 PET/CT, wurden ca. 63500 Untersuchungen durchgeführt. Diese verteilten sich auf Onkologie (86%), Neurologie (8%) und Kardiologie (3%). Zu 91% wurden 18F-Radiopharmaka eingesetzt (68Ga 4%, 11C 3%). Als häufigste Tumorentitäten wurden Lungen-Tumore, maligne Lymphome, Gastrointestinale Tumore und Prostatakarzinome ermittelt (ca. 14.000, 6.000, 5.000 und 2.000). Entsprechend der verfügbaren Gerätetechnik wurde zunehmend das CT zur Schwächungskorrektur benutzt (68%) und iterativ rekonstruiert (99%). Die Auswertung erfolgte überwiegend quantitativ (91%). Befunde, meist mit Bilddokumentation, wurden regelhaft innerhalb von 3 Tagen versendet. Eine zusätzliche elektronische Übermittlung in 70% der Einrichtungen beschleunigte den Diagnoseprozess. Der hohe Qualitätsstandard der PET-Diagnostik zeigte sich auch an der Einbindung von 40 Einrichtungen in ein Tumorboard sowie an erworbenen PET-Zertifikaten der DGN von 1/3 der tätigen Ärzte. Schlussfolgerung: Trotz flächendeckender und qualitativ hochwertiger PET-Diagnostik ist die Versorgung mit PET-Leistungen in Deutschland noch geringer als in anderen Industrienationen.
Positronenemissionstomographie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
| 2. | ||
O. Lindner (1), W. Burchert (1, 2), F. M. Bengel (3, 4), R. Zimmermann (4, 5), J. vom Dahl (6), W. Schäfer (7), O. Schober (8), M. Schäfers (2, 8) Nuklearmedizin 2010 49 2: 65-72 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0282 | ||
| 3. | ||
R. Lorenz (1), M. Dietlein (2), C. Reiners (1) Nuklearmedizin 2010 49 2: 49-57 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0296 | ||