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Effekt der CT-basierten Schwächungskorrektur auf den Uptake im Skelett-SPECT

Zeitschrift:Nuklearmedizin
ISSN:0029-5566
Ausgabe:2007 (Vol. 46): Heft 1 2007 (1-48)
Seiten:36-42

Effekt der CT-basierten Schwächungskorrektur auf den Uptake im Skelett-SPECT

V. Schulz1, I. Nickel1, A. Nömayr1, A. H. Vija2, C. Hocke1, J. Hornegger3, W. Bautz4, W. Römer1, T. Kuwert1

1Clinic of Nuclear Medicine, 3Chair of Pattern Recognition, 4Institute of Diagnostic Radiology, University of Erlangen/ Nürnberg, Erlangen, Germany 2Siemens Medical Solutions, Molecular Imaging, SPECT Research, Hoffman Estates, USA

Zusammenfassung

Ziel dieser Studie war es, die klinische Relevanz der Schwächungskorrektur von SPECT-Daten im Rahmen der Skelettszintigraphie herauszufinden. Für die Schwächungskorrektur wurden mittels SPECT/CT gewonnene CTDaten verwendet. Zusätzlich wurde der Einfluss einer Verschiebung zwischen SPECT- und CT-Datensatz auf die DPDUptake- Verhältnisse untersucht. Methoden: Die Datensätze von 36 DPD-SPECTs wurden analysiert, die an einem SPECT/CT-Hybridsystem erhoben worden waren. Unter Verwendung von ROIs (regions of interest) wurden die Zählraten im fünften Lendenwirbelkörper, dessen Facettengelenken, den beiden Spinae iliacae ant. sup. und der gesamten transversalen Schicht bestimmt. Für die Messungen wurden die unkorrigierten (NAC) und schwächungskorrigierten (AC) Bilder verwendet. Außerdem erfolgten ROI-Messungen an schwächungskorrigierten Datensätzen, bei denen vor der Schwächungskorrektur die SPECT- und CT-Daten manuell um 1 cm gegeneinander in einer Dimension verschoben worden waren (ACX, ACY, ACZ). Ergebnisse: Die schwächungskorrigierten Uptake-Verhältnisse von DPD unterschieden sich in allen ausgewerteten Regionen signifikant von den unkorrigierten Werten. Die prozentuale Abweichung reichte von 32% im linken Facettengelenk bis 39% im Wirbelkörper. Eine Schwächungskorrektur, die mit verschobenen Datenpaaren durchgeführt wurde, führte zu einer signifikanten Änderung der Uptake-Verhältnisse der gesamten Schicht im Bereich von 3,5-25%. Für ACX war der durchschnittliche Links/Rechts-Quotient der Facettengelenke um 8% und der der Spinae iliacae ant. sup. um 31% niedriger als die Werte, die für optimal registrierte Datensätze gemessen wurden (p <0,05). Schlussfolgerung: Die Schwächungskorrektur beeinflusst DPD-Uptake- Verhältnisse in signifikanter Weise. Außerdem kann eine Verschiebung zwischen SPECT und CT signifikante Fehler in der Quantifizierung bewirken und potenziell die Links/ Rechts-Quotienten verändern. Bei der klinischen Auswertung von schwächungskorrigierten Daten sollte deshalb speziell auf mögliche Verschiebungen zwischen SPECT und CT geachtet werden.

Stichworte

Bildfusion, Schwächungskorrektur, SPECT/CT, Hybridbildgebung, Knochenszintigraphie

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http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0142



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