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M. Dietlein (1), S. M. Börner (1), T. Fischer (1), H. Hansen (2), R. Schnell (2), B. Zimmermanns (1), S. Tawadros (2), A. Engert (2), O. Staak (2), E. Pogge von Strandmann (2), C. Kobe (1), H. Schicha (1), K. Schomäcker (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University of Cologne, Germany; (2) Department of Internal Medicine I, University of Cologne, Germany
Ziel: Vergleichende Testung neuer Anti-CD30-Radioimmunkonjugate (RIK) hinsichtlich ihrer Bindungsaffinität an CD30-positive Hodgkin-Lymphom(HL)-Zelllinien und hinsichtlich ihrer Biodistribution in HL-tragenden Mäusen. Variiert wurden Markierungsnuklide und Antikörperstruktur. Methode: Die Antikörper Ki-4 und 5F11 wurden mittels Chloramin-T-Methode iodiert oder über p-NCS-Benzyl-DOTA (5F11) mit 111In markiert. Zusätzlich wurde iodiertes Ki-4 als Dimer getestet. Die Immunchromatographie diente zur Analyse der Immunreaktivität der RIK. Für In-vitro-Bindungsstudien kamen CD30-positive L540-Zelllinien zum Einsatz. Die In-vivo-Biodistribution wurde an SCID-Mäusen mit implantiertem HL untersucht. Die Aktivität in den Organen und im Tumor wurde für alle fünf RIK 24 h p.i. gemessen. Mäuse ohne Tumorimplantat wurden nach 131I-Ki-4-Injektion 24 h p.i. gemessen. Für die drei RIK mit den höchsten Tumor/Untergrund-Verhältnissen 24 h p.i. (131I-Ki-4, 131I-5F11, 111In-bz-DOTA-Ki-4) wurden zusätzliche Messwerte nach 48 h und 72 h erhoben. Ergebnisse: Alle RIK wurden mit hoher spezifischer Aktivität (28–47 TBq/mmol) und genügender radiochemischer Ausbeute (>80%) markiert. Scatchard-Plot-Analysen belegten eine hohe Tumoraffinität (KD = 20–220 nmol/l). Die In-vivo-Tumoranreicherung lag zwischen 2,6% (131I-5F11) und 12,3% (131I-Ki-4) bei anhaltend hoher Blutaktivität. Der Quotient Tumor/Blut lag für alle RIK zu allen Messzeitpunkten unter 1. Schlussfolgerung: Die Affinitäten der RIK zu den Tumorzelllinien waren vielversprechend. Jedoch konnte die im Mausmodell getestete Biokinetik nicht diese Erwartungen erfüllen. Es gilt, neue Anti-CD30-Konjugate zu testen.
Hodgkin Lymphom (HL), Radioimmuntherapie (RIT), anti-CD30, Radioimmunkonjugat (RIK), Ki-4
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M. Dietlein (1), S. M. Börner (1), T. Fischer (1), H. Hansen (2), R. Schnell (2), B. Zimmermanns (1), S. Tawadros (2), A. Engert (2), O. Staak (2), E. Pogge von Strandmann (2), C. Kobe (1), H. Schicha (1), K. Schomäcker (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University of Cologne, Germany; (2) Department of Internal Medicine I, University of Cologne, Germany
Ziel: Vergleichende Testung neuer Anti-CD30-Radioimmunkonjugate (RIK) hinsichtlich ihrer Bindungsaffinität an CD30-positive Hodgkin-Lymphom(HL)-Zelllinien und hinsichtlich ihrer Biodistribution in HL-tragenden Mäusen. Variiert wurden Markierungsnuklide und Antikörperstruktur. Methode: Die Antikörper Ki-4 und 5F11 wurden mittels Chloramin-T-Methode iodiert oder über p-NCS-Benzyl-DOTA (5F11) mit 111In markiert. Zusätzlich wurde iodiertes Ki-4 als Dimer getestet. Die Immunchromatographie diente zur Analyse der Immunreaktivität der RIK. Für In-vitro-Bindungsstudien kamen CD30-positive L540-Zelllinien zum Einsatz. Die In-vivo-Biodistribution wurde an SCID-Mäusen mit implantiertem HL untersucht. Die Aktivität in den Organen und im Tumor wurde für alle fünf RIK 24 h p.i. gemessen. Mäuse ohne Tumorimplantat wurden nach 131I-Ki-4-Injektion 24 h p.i. gemessen. Für die drei RIK mit den höchsten Tumor/Untergrund-Verhältnissen 24 h p.i. (131I-Ki-4, 131I-5F11, 111In-bz-DOTA-Ki-4) wurden zusätzliche Messwerte nach 48 h und 72 h erhoben. Ergebnisse: Alle RIK wurden mit hoher spezifischer Aktivität (28–47 TBq/mmol) und genügender radiochemischer Ausbeute (>80%) markiert. Scatchard-Plot-Analysen belegten eine hohe Tumoraffinität (KD = 20–220 nmol/l). Die In-vivo-Tumoranreicherung lag zwischen 2,6% (131I-5F11) und 12,3% (131I-Ki-4) bei anhaltend hoher Blutaktivität. Der Quotient Tumor/Blut lag für alle RIK zu allen Messzeitpunkten unter 1. Schlussfolgerung: Die Affinitäten der RIK zu den Tumorzelllinien waren vielversprechend. Jedoch konnte die im Mausmodell getestete Biokinetik nicht diese Erwartungen erfüllen. Es gilt, neue Anti-CD30-Konjugate zu testen.
Hodgkin Lymphom (HL), Radioimmuntherapie (RIT), anti-CD30, Radioimmunkonjugat (RIK), Ki-4
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M. Dietlein (1), S. M. Börner (1), T. Fischer (1), H. Hansen (2), R. Schnell (2), B. Zimmermanns (1), S. Tawadros (2), A. Engert (2), O. Staak (2), E. Pogge von Strandmann (2), C. Kobe (1), H. Schicha (1), K. Schomäcker (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University of Cologne, Germany; (2) Department of Internal Medicine I, University of Cologne, Germany
Ziel: Vergleichende Testung neuer Anti-CD30-Radioimmunkonjugate (RIK) hinsichtlich ihrer Bindungsaffinität an CD30-positive Hodgkin-Lymphom(HL)-Zelllinien und hinsichtlich ihrer Biodistribution in HL-tragenden Mäusen. Variiert wurden Markierungsnuklide und Antikörperstruktur. Methode: Die Antikörper Ki-4 und 5F11 wurden mittels Chloramin-T-Methode iodiert oder über p-NCS-Benzyl-DOTA (5F11) mit 111In markiert. Zusätzlich wurde iodiertes Ki-4 als Dimer getestet. Die Immunchromatographie diente zur Analyse der Immunreaktivität der RIK. Für In-vitro-Bindungsstudien kamen CD30-positive L540-Zelllinien zum Einsatz. Die In-vivo-Biodistribution wurde an SCID-Mäusen mit implantiertem HL untersucht. Die Aktivität in den Organen und im Tumor wurde für alle fünf RIK 24 h p.i. gemessen. Mäuse ohne Tumorimplantat wurden nach 131I-Ki-4-Injektion 24 h p.i. gemessen. Für die drei RIK mit den höchsten Tumor/Untergrund-Verhältnissen 24 h p.i. (131I-Ki-4, 131I-5F11, 111In-bz-DOTA-Ki-4) wurden zusätzliche Messwerte nach 48 h und 72 h erhoben. Ergebnisse: Alle RIK wurden mit hoher spezifischer Aktivität (28–47 TBq/mmol) und genügender radiochemischer Ausbeute (>80%) markiert. Scatchard-Plot-Analysen belegten eine hohe Tumoraffinität (KD = 20–220 nmol/l). Die In-vivo-Tumoranreicherung lag zwischen 2,6% (131I-5F11) und 12,3% (131I-Ki-4) bei anhaltend hoher Blutaktivität. Der Quotient Tumor/Blut lag für alle RIK zu allen Messzeitpunkten unter 1. Schlussfolgerung: Die Affinitäten der RIK zu den Tumorzelllinien waren vielversprechend. Jedoch konnte die im Mausmodell getestete Biokinetik nicht diese Erwartungen erfüllen. Es gilt, neue Anti-CD30-Konjugate zu testen.
Hodgkin Lymphom (HL), Radioimmuntherapie (RIT), anti-CD30, Radioimmunkonjugat (RIK), Ki-4
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M. Dietlein (1), S. M. Börner (1), T. Fischer (1), H. Hansen (2), R. Schnell (2), B. Zimmermanns (1), S. Tawadros (2), A. Engert (2), O. Staak (2), E. Pogge von Strandmann (2), C. Kobe (1), H. Schicha (1), K. Schomäcker (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University of Cologne, Germany; (2) Department of Internal Medicine I, University of Cologne, Germany
Ziel: Vergleichende Testung neuer Anti-CD30-Radioimmunkonjugate (RIK) hinsichtlich ihrer Bindungsaffinität an CD30-positive Hodgkin-Lymphom(HL)-Zelllinien und hinsichtlich ihrer Biodistribution in HL-tragenden Mäusen. Variiert wurden Markierungsnuklide und Antikörperstruktur. Methode: Die Antikörper Ki-4 und 5F11 wurden mittels Chloramin-T-Methode iodiert oder über p-NCS-Benzyl-DOTA (5F11) mit 111In markiert. Zusätzlich wurde iodiertes Ki-4 als Dimer getestet. Die Immunchromatographie diente zur Analyse der Immunreaktivität der RIK. Für In-vitro-Bindungsstudien kamen CD30-positive L540-Zelllinien zum Einsatz. Die In-vivo-Biodistribution wurde an SCID-Mäusen mit implantiertem HL untersucht. Die Aktivität in den Organen und im Tumor wurde für alle fünf RIK 24 h p.i. gemessen. Mäuse ohne Tumorimplantat wurden nach 131I-Ki-4-Injektion 24 h p.i. gemessen. Für die drei RIK mit den höchsten Tumor/Untergrund-Verhältnissen 24 h p.i. (131I-Ki-4, 131I-5F11, 111In-bz-DOTA-Ki-4) wurden zusätzliche Messwerte nach 48 h und 72 h erhoben. Ergebnisse: Alle RIK wurden mit hoher spezifischer Aktivität (28–47 TBq/mmol) und genügender radiochemischer Ausbeute (>80%) markiert. Scatchard-Plot-Analysen belegten eine hohe Tumoraffinität (KD = 20–220 nmol/l). Die In-vivo-Tumoranreicherung lag zwischen 2,6% (131I-5F11) und 12,3% (131I-Ki-4) bei anhaltend hoher Blutaktivität. Der Quotient Tumor/Blut lag für alle RIK zu allen Messzeitpunkten unter 1. Schlussfolgerung: Die Affinitäten der RIK zu den Tumorzelllinien waren vielversprechend. Jedoch konnte die im Mausmodell getestete Biokinetik nicht diese Erwartungen erfüllen. Es gilt, neue Anti-CD30-Konjugate zu testen.
Hodgkin Lymphom (HL), Radioimmuntherapie (RIT), anti-CD30, Radioimmunkonjugat (RIK), Ki-4
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M. Dietlein (1), S. M. Börner (1), T. Fischer (1), H. Hansen (2), R. Schnell (2), B. Zimmermanns (1), S. Tawadros (2), A. Engert (2), O. Staak (2), E. Pogge von Strandmann (2), C. Kobe (1), H. Schicha (1), K. Schomäcker (1)
(1) Department of Nuclear Medicine, University of Cologne, Germany; (2) Department of Internal Medicine I, University of Cologne, Germany
Ziel: Vergleichende Testung neuer Anti-CD30-Radioimmunkonjugate (RIK) hinsichtlich ihrer Bindungsaffinität an CD30-positive Hodgkin-Lymphom(HL)-Zelllinien und hinsichtlich ihrer Biodistribution in HL-tragenden Mäusen. Variiert wurden Markierungsnuklide und Antikörperstruktur. Methode: Die Antikörper Ki-4 und 5F11 wurden mittels Chloramin-T-Methode iodiert oder über p-NCS-Benzyl-DOTA (5F11) mit 111In markiert. Zusätzlich wurde iodiertes Ki-4 als Dimer getestet. Die Immunchromatographie diente zur Analyse der Immunreaktivität der RIK. Für In-vitro-Bindungsstudien kamen CD30-positive L540-Zelllinien zum Einsatz. Die In-vivo-Biodistribution wurde an SCID-Mäusen mit implantiertem HL untersucht. Die Aktivität in den Organen und im Tumor wurde für alle fünf RIK 24 h p.i. gemessen. Mäuse ohne Tumorimplantat wurden nach 131I-Ki-4-Injektion 24 h p.i. gemessen. Für die drei RIK mit den höchsten Tumor/Untergrund-Verhältnissen 24 h p.i. (131I-Ki-4, 131I-5F11, 111In-bz-DOTA-Ki-4) wurden zusätzliche Messwerte nach 48 h und 72 h erhoben. Ergebnisse: Alle RIK wurden mit hoher spezifischer Aktivität (28–47 TBq/mmol) und genügender radiochemischer Ausbeute (>80%) markiert. Scatchard-Plot-Analysen belegten eine hohe Tumoraffinität (KD = 20–220 nmol/l). Die In-vivo-Tumoranreicherung lag zwischen 2,6% (131I-5F11) und 12,3% (131I-Ki-4) bei anhaltend hoher Blutaktivität. Der Quotient Tumor/Blut lag für alle RIK zu allen Messzeitpunkten unter 1. Schlussfolgerung: Die Affinitäten der RIK zu den Tumorzelllinien waren vielversprechend. Jedoch konnte die im Mausmodell getestete Biokinetik nicht diese Erwartungen erfüllen. Es gilt, neue Anti-CD30-Konjugate zu testen.
Hodgkin Lymphom (HL), Radioimmuntherapie (RIT), anti-CD30, Radioimmunkonjugat (RIK), Ki-4