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O. Lindner (1), W. Burchert (1, 2), F. M. Bengel (3, 4), R. Zimmermann (4, 5), J. vom Dahl (6), W. Schäfer (7), O. Schober (8), M. Schäfers (2, 8)
(1) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen; (2) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; (3) Cardiovascular Nuclear Medicine, Johns Hopkins Medical Institutions, Baltimore, USA; (4) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; (5) Medizinische Klinik, Klinikum Pforzheim GmbH, Pforzheim; (6) Klinik für Kardiologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (7) Klinik für Nuklearmedizin, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (8) European Institute of Molecular Imaging, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, Germany
Ziel: Die Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie legen die Ergebnisse der vierte Umfrage zur Myokard-Perfusions-Szintigraphie (MPS) für das Berichtsjahr 2008 vor. Methoden: Es wurden 310 Fragebögen (191 Praxen, 93 Krankenhäuser (KH), 31 Universitätskliniken (UK)) ausgewertet. Ergebnisse: Mit der Umfrage wurden MPS von 98947 Patienten erfasst. 15% der Patienten waren jünger als 50 Jahre, 57% zwischen 50 und 70 und 28% älter als 70 Jahre. Zu 88% [2007: 83%] kamen Tc-99m Perfusionstracer zum Einsatz. Die Strahlenexposition für einen Patienten betrug unter Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte bei einer Belastungs- und Ruheuntersuchung 8,5 mSv, bei einer alleinigen Belastungs-Untersuchung 1,9 mSv. 77% [2007: 76%] der MPS wurden in Praxen, 15% [2007: 15%] in KH und 8% [2007: 9%] in UK erbracht. Von 2005 bis 2008 ergab sich insgesamt eine geringe Zunahme der Untersuchungszahlen um 1,2% (P +7,1%, KH –5,5%, UK –31,4%). Der Stresstest erfolgte in 30% [2007: 27%] pharmakologisch (68% Adenosin (hiervon 22% Adenosin und Ergometrie) 29% Dipyridamol (hiervon 64% Dipyridamol und Ergometrie), <1% Dobutamin). 46% [2007: 47%] der Ruhe- und 42% [2007: 44%] der Belastungs-MPS wurden als gated SPECT aufgenommen. 62% [2007: 61%] der Teilnehmer befundeten ohne Perfusionsscores. Schlussfolgerung: Die MPS-Zahlen stellen sich von 2005 bis 2008 als weitgehend stabil dar. Innerhalb der Institutionen (Praxen, KH, UK) gibt es jedoch deutliche Verschiebungen. Das große Potenzial der MPS ist auf den klinisch bedeutsamen Gebieten der Risikobeurteilung und der Funktionsanalyse noch nicht ausgeschöpft. Zu fordern ist, dass gated SPECT und quantitative Perfusionsanalyse, auch aus Wettbewerbsgründen, routinemäßig bei jedem Patienten erfolgen.
Myokardszintigraphie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
| 1. | ||
O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
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O. Lindner (1,*), W. Burchert (1, 2,*), F. Bengel (3,*), R. Zimmermann (4, 5,*), J. vom Dahl (6,*), W. Schaefer (7,*), O. Schober (8,*), M. Schäfers (2, 8,*) Nuklearmedizin 2009 48 4: 131-137 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0226 | ||
| 3. | ||
O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, U. Büll8, O. Schober9, M. Schwaiger10, R. Kluge11, M. Schäfers2 ,9 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen G Nuklearmedizin 2007 46 2: 49-55 | ||
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O. Lindner (1), W. Burchert (1, 2), F. M. Bengel (3, 4), R. Zimmermann (4, 5), J. vom Dahl (6), W. Schäfer (7), O. Schober (8), M. Schäfers (2, 8)
(1) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen; (2) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; (3) Cardiovascular Nuclear Medicine, Johns Hopkins Medical Institutions, Baltimore, USA; (4) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; (5) Medizinische Klinik, Klinikum Pforzheim GmbH, Pforzheim; (6) Klinik für Kardiologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (7) Klinik für Nuklearmedizin, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (8) European Institute of Molecular Imaging, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, Germany
Ziel: Die Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie legen die Ergebnisse der vierte Umfrage zur Myokard-Perfusions-Szintigraphie (MPS) für das Berichtsjahr 2008 vor. Methoden: Es wurden 310 Fragebögen (191 Praxen, 93 Krankenhäuser (KH), 31 Universitätskliniken (UK)) ausgewertet. Ergebnisse: Mit der Umfrage wurden MPS von 98947 Patienten erfasst. 15% der Patienten waren jünger als 50 Jahre, 57% zwischen 50 und 70 und 28% älter als 70 Jahre. Zu 88% [2007: 83%] kamen Tc-99m Perfusionstracer zum Einsatz. Die Strahlenexposition für einen Patienten betrug unter Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte bei einer Belastungs- und Ruheuntersuchung 8,5 mSv, bei einer alleinigen Belastungs-Untersuchung 1,9 mSv. 77% [2007: 76%] der MPS wurden in Praxen, 15% [2007: 15%] in KH und 8% [2007: 9%] in UK erbracht. Von 2005 bis 2008 ergab sich insgesamt eine geringe Zunahme der Untersuchungszahlen um 1,2% (P +7,1%, KH –5,5%, UK –31,4%). Der Stresstest erfolgte in 30% [2007: 27%] pharmakologisch (68% Adenosin (hiervon 22% Adenosin und Ergometrie) 29% Dipyridamol (hiervon 64% Dipyridamol und Ergometrie), <1% Dobutamin). 46% [2007: 47%] der Ruhe- und 42% [2007: 44%] der Belastungs-MPS wurden als gated SPECT aufgenommen. 62% [2007: 61%] der Teilnehmer befundeten ohne Perfusionsscores. Schlussfolgerung: Die MPS-Zahlen stellen sich von 2005 bis 2008 als weitgehend stabil dar. Innerhalb der Institutionen (Praxen, KH, UK) gibt es jedoch deutliche Verschiebungen. Das große Potenzial der MPS ist auf den klinisch bedeutsamen Gebieten der Risikobeurteilung und der Funktionsanalyse noch nicht ausgeschöpft. Zu fordern ist, dass gated SPECT und quantitative Perfusionsanalyse, auch aus Wettbewerbsgründen, routinemäßig bei jedem Patienten erfolgen.
Myokardszintigraphie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
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O. Lindner (1,*), W. Burchert (1, 2,*), F. Bengel (3,*), R. Zimmermann (4, 5,*), J. vom Dahl (6,*), W. Schaefer (7,*), O. Schober (8,*), M. Schäfers (2, 8,*) Nuklearmedizin 2009 48 4: 131-137 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0226 | ||
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, U. Büll8, O. Schober9, M. Schwaiger10, R. Kluge11, M. Schäfers2 ,9 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen G Nuklearmedizin 2007 46 2: 49-55 | ||
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O. Lindner (1), W. Burchert (1, 2), F. M. Bengel (3, 4), R. Zimmermann (4, 5), J. vom Dahl (6), W. Schäfer (7), O. Schober (8), M. Schäfers (2, 8)
(1) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen; (2) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; (3) Cardiovascular Nuclear Medicine, Johns Hopkins Medical Institutions, Baltimore, USA; (4) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; (5) Medizinische Klinik, Klinikum Pforzheim GmbH, Pforzheim; (6) Klinik für Kardiologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (7) Klinik für Nuklearmedizin, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (8) European Institute of Molecular Imaging, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, Germany
Ziel: Die Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie legen die Ergebnisse der vierte Umfrage zur Myokard-Perfusions-Szintigraphie (MPS) für das Berichtsjahr 2008 vor. Methoden: Es wurden 310 Fragebögen (191 Praxen, 93 Krankenhäuser (KH), 31 Universitätskliniken (UK)) ausgewertet. Ergebnisse: Mit der Umfrage wurden MPS von 98947 Patienten erfasst. 15% der Patienten waren jünger als 50 Jahre, 57% zwischen 50 und 70 und 28% älter als 70 Jahre. Zu 88% [2007: 83%] kamen Tc-99m Perfusionstracer zum Einsatz. Die Strahlenexposition für einen Patienten betrug unter Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte bei einer Belastungs- und Ruheuntersuchung 8,5 mSv, bei einer alleinigen Belastungs-Untersuchung 1,9 mSv. 77% [2007: 76%] der MPS wurden in Praxen, 15% [2007: 15%] in KH und 8% [2007: 9%] in UK erbracht. Von 2005 bis 2008 ergab sich insgesamt eine geringe Zunahme der Untersuchungszahlen um 1,2% (P +7,1%, KH –5,5%, UK –31,4%). Der Stresstest erfolgte in 30% [2007: 27%] pharmakologisch (68% Adenosin (hiervon 22% Adenosin und Ergometrie) 29% Dipyridamol (hiervon 64% Dipyridamol und Ergometrie), <1% Dobutamin). 46% [2007: 47%] der Ruhe- und 42% [2007: 44%] der Belastungs-MPS wurden als gated SPECT aufgenommen. 62% [2007: 61%] der Teilnehmer befundeten ohne Perfusionsscores. Schlussfolgerung: Die MPS-Zahlen stellen sich von 2005 bis 2008 als weitgehend stabil dar. Innerhalb der Institutionen (Praxen, KH, UK) gibt es jedoch deutliche Verschiebungen. Das große Potenzial der MPS ist auf den klinisch bedeutsamen Gebieten der Risikobeurteilung und der Funktionsanalyse noch nicht ausgeschöpft. Zu fordern ist, dass gated SPECT und quantitative Perfusionsanalyse, auch aus Wettbewerbsgründen, routinemäßig bei jedem Patienten erfolgen.
Myokardszintigraphie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
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O. Lindner (1,*), W. Burchert (1, 2,*), F. Bengel (3,*), R. Zimmermann (4, 5,*), J. vom Dahl (6,*), W. Schaefer (7,*), O. Schober (8,*), M. Schäfers (2, 8,*) Nuklearmedizin 2009 48 4: 131-137 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0226 | ||
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, U. Büll8, O. Schober9, M. Schwaiger10, R. Kluge11, M. Schäfers2 ,9 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen G Nuklearmedizin 2007 46 2: 49-55 | ||
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O. Lindner (1), W. Burchert (1, 2), F. M. Bengel (3, 4), R. Zimmermann (4, 5), J. vom Dahl (6), W. Schäfer (7), O. Schober (8), M. Schäfers (2, 8)
(1) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen; (2) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; (3) Cardiovascular Nuclear Medicine, Johns Hopkins Medical Institutions, Baltimore, USA; (4) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; (5) Medizinische Klinik, Klinikum Pforzheim GmbH, Pforzheim; (6) Klinik für Kardiologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (7) Klinik für Nuklearmedizin, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (8) European Institute of Molecular Imaging, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, Germany
Ziel: Die Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie legen die Ergebnisse der vierte Umfrage zur Myokard-Perfusions-Szintigraphie (MPS) für das Berichtsjahr 2008 vor. Methoden: Es wurden 310 Fragebögen (191 Praxen, 93 Krankenhäuser (KH), 31 Universitätskliniken (UK)) ausgewertet. Ergebnisse: Mit der Umfrage wurden MPS von 98947 Patienten erfasst. 15% der Patienten waren jünger als 50 Jahre, 57% zwischen 50 und 70 und 28% älter als 70 Jahre. Zu 88% [2007: 83%] kamen Tc-99m Perfusionstracer zum Einsatz. Die Strahlenexposition für einen Patienten betrug unter Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte bei einer Belastungs- und Ruheuntersuchung 8,5 mSv, bei einer alleinigen Belastungs-Untersuchung 1,9 mSv. 77% [2007: 76%] der MPS wurden in Praxen, 15% [2007: 15%] in KH und 8% [2007: 9%] in UK erbracht. Von 2005 bis 2008 ergab sich insgesamt eine geringe Zunahme der Untersuchungszahlen um 1,2% (P +7,1%, KH –5,5%, UK –31,4%). Der Stresstest erfolgte in 30% [2007: 27%] pharmakologisch (68% Adenosin (hiervon 22% Adenosin und Ergometrie) 29% Dipyridamol (hiervon 64% Dipyridamol und Ergometrie), <1% Dobutamin). 46% [2007: 47%] der Ruhe- und 42% [2007: 44%] der Belastungs-MPS wurden als gated SPECT aufgenommen. 62% [2007: 61%] der Teilnehmer befundeten ohne Perfusionsscores. Schlussfolgerung: Die MPS-Zahlen stellen sich von 2005 bis 2008 als weitgehend stabil dar. Innerhalb der Institutionen (Praxen, KH, UK) gibt es jedoch deutliche Verschiebungen. Das große Potenzial der MPS ist auf den klinisch bedeutsamen Gebieten der Risikobeurteilung und der Funktionsanalyse noch nicht ausgeschöpft. Zu fordern ist, dass gated SPECT und quantitative Perfusionsanalyse, auch aus Wettbewerbsgründen, routinemäßig bei jedem Patienten erfolgen.
Myokardszintigraphie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
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O. Lindner (1,*), W. Burchert (1, 2,*), F. Bengel (3,*), R. Zimmermann (4, 5,*), J. vom Dahl (6,*), W. Schaefer (7,*), O. Schober (8,*), M. Schäfers (2, 8,*) Nuklearmedizin 2009 48 4: 131-137 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0226 | ||
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(1) Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen; (2) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin; (3) Cardiovascular Nuclear Medicine, Johns Hopkins Medical Institutions, Baltimore, USA; (4) Vorsitzender/Stellv. Vorsitzender Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie; (5) Medizinische Klinik, Klinikum Pforzheim GmbH, Pforzheim; (6) Klinik für Kardiologie, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (7) Klinik für Nuklearmedizin, Kliniken Maria Hilf GmbH, Mönchengladbach; (8) European Institute of Molecular Imaging, Westfälische Wilhelms Universität Münster, Münster, Germany
Ziel: Die Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie legen die Ergebnisse der vierte Umfrage zur Myokard-Perfusions-Szintigraphie (MPS) für das Berichtsjahr 2008 vor. Methoden: Es wurden 310 Fragebögen (191 Praxen, 93 Krankenhäuser (KH), 31 Universitätskliniken (UK)) ausgewertet. Ergebnisse: Mit der Umfrage wurden MPS von 98947 Patienten erfasst. 15% der Patienten waren jünger als 50 Jahre, 57% zwischen 50 und 70 und 28% älter als 70 Jahre. Zu 88% [2007: 83%] kamen Tc-99m Perfusionstracer zum Einsatz. Die Strahlenexposition für einen Patienten betrug unter Berücksichtigung der diagnostischen Referenzwerte bei einer Belastungs- und Ruheuntersuchung 8,5 mSv, bei einer alleinigen Belastungs-Untersuchung 1,9 mSv. 77% [2007: 76%] der MPS wurden in Praxen, 15% [2007: 15%] in KH und 8% [2007: 9%] in UK erbracht. Von 2005 bis 2008 ergab sich insgesamt eine geringe Zunahme der Untersuchungszahlen um 1,2% (P +7,1%, KH –5,5%, UK –31,4%). Der Stresstest erfolgte in 30% [2007: 27%] pharmakologisch (68% Adenosin (hiervon 22% Adenosin und Ergometrie) 29% Dipyridamol (hiervon 64% Dipyridamol und Ergometrie), <1% Dobutamin). 46% [2007: 47%] der Ruhe- und 42% [2007: 44%] der Belastungs-MPS wurden als gated SPECT aufgenommen. 62% [2007: 61%] der Teilnehmer befundeten ohne Perfusionsscores. Schlussfolgerung: Die MPS-Zahlen stellen sich von 2005 bis 2008 als weitgehend stabil dar. Innerhalb der Institutionen (Praxen, KH, UK) gibt es jedoch deutliche Verschiebungen. Das große Potenzial der MPS ist auf den klinisch bedeutsamen Gebieten der Risikobeurteilung und der Funktionsanalyse noch nicht ausgeschöpft. Zu fordern ist, dass gated SPECT und quantitative Perfusionsanalyse, auch aus Wettbewerbsgründen, routinemäßig bei jedem Patienten erfolgen.
Myokardszintigraphie, Leistungsbericht, Leistungsstatistik, Zahlenangaben
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, O. Schober8, R. Kluge9, M. Schäfers2, 8 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin und der Arbeitsgruppe „Nuklearkardiologische Diagnostik“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung Nuklearmedizin 2008 47 4: 139-145 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0158 | ||
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O. Lindner (1,*), W. Burchert (1, 2,*), F. Bengel (3,*), R. Zimmermann (4, 5,*), J. vom Dahl (6,*), W. Schaefer (7,*), O. Schober (8,*), M. Schäfers (2, 8,*) Nuklearmedizin 2009 48 4: 131-137 http://dx.doi.org/10.3413/nukmed-0226 | ||
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O. Lindner1, W. Burchert1, 2, F. M. Bengel3, 4 , R. Zimmermann4, 5, J. vom Dahl6, W. Schäfer7, U. Büll8, O. Schober9, M. Schwaiger10, R. Kluge11, M. Schäfers2 ,9 im Namen der Arbeitsgemeinschaft „Kardiovaskuläre Nuklearmedizin“ der Deutschen G Nuklearmedizin 2007 46 2: 49-55 | ||