Im Rahmen der DGN-Jahrestagung wurde erstmalig der Nuklearmedizin-Preis 2011 verliehen.
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Otmar Schober, Münster, überreichte Dr. Carsten Kobe aus Köln die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für die am häufigsten zitierte wissenschaftliche Arbeit in der Schattauer-Fachzeitschrift
Nuklearmedizin der vergangenen beiden Jahre (Kobe C, Eschner W, Sudbrock F et al. Graves' disease and radioiodine therapy. Is success of ablation dependent on the achieved dose above 200 Gy? Nuklearmedizin 2008; 47: 13-17).
Professor Schober wertete die Vergabe des Nuklearmedizin-Preises 2011 als positives Signal für Kobes kontinuierliches Engagement u. a. bei der Erstellung von Leitlinien. Mit seiner Arbeit habe er wesentlich zur Etablierung des Impact-Faktors auf hohem Niveau beigetragen.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Impact-Faktorgering der Nuklearmedizin geringfügig gestiegen. Der vom Thomson Reuters neu errechnete Impact-Faktor (IF2009) liegt bei 1,867. Die Nuklearmedizin nimmt damit Platz 48 von insgesamt 108 Zeitschriften der Kategorie „Radiology, Nuclear Medicine & Medical Imaging“ ein.

