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Endoprothetische Gelenkversorgung bei Hüftkopfnekrose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen

Ausgabe: Hefte von 2010 (Vol. 19): Heft 1 2010 (1-100)
Seiten: 46-52

Endoprothetische Gelenkversorgung bei Hüftkopfnekrose

J. Beckmann (1), C. P. Rader (2), C. Lüring (1), B. Rath (1), J. Grifka (1), M. Tingart (1)

(1) Orthopädische Klinik für die Universität Regensburg, Asklepios Klinikum Bad Abbach; (2) Praxisklinik Aachen, Franziskus-Hospital

Stichworte

Osteonekrose, Endoprothetik, Hüftkopfnekrose, Femurkopfnekrose

Zusammenfassung

Die Hüftkopfnekrose führt unbehandelt in der Regel innerhalb weniger Jahre zu schweren sekundären Koxarthrosen. In Abhängigkeit der Lokalisation und Ausdehnung der Osteonekrose stehen verschiedene operative Verfahren zur Verfügung. In fortgeschrittenen Stadien mit Einbruch der Gelenkfläche stellt die endoprothetische Versorgung die Methode der Wahl dar. Angesichts des meist jungen Alters der Betroffenen sind (femorale) Oberflächenersatzprothesen für geeignete Fälle ohne größere zystische Läsionen zu erwägen, ansonsten bleibt die Implantation einer Hüfttotalendoprothese der Goldstandard. Die verschiedenen endoprothetischen Versorgungsmöglichkeiten werden kritisch vor dem Hintergrund evidenzbasierter Therapiestrategien diskutiert.

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