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Knochenregeneration unter Verwendung von Biopolymeren

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Atraumatische Femurkopfnekrose des Erwachsenen

Ausgabe: Hefte von 2010 (Vol. 19): Heft 1 2010 (1-100)
Seiten: 65-71

Knochenregeneration unter Verwendung von Biopolymeren

Untersuchung der Frühphase

A. Nitsch (1), R. Verheggen (2), F. L. Ulmer (3), J. Holste (4), H.-A. Merten (5)

(1) Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Plastische und Ästhetische Operationen, Henriettenstiftung Hannover; (2) Abteilung Neurochirurgie, Evangelisches Bathildiskrankenhaus Bad Pyrmont; (3) Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Biomedizinische Werkstoffkunde, Medizinische Hochschule Hannover; (4) Ethicon, Norderstedt; (5) Klinik für Kieferorthopädie, Medizinische Hochschule Hannover

Stichworte

Biopolymer, Ethisorbâ, Knochenregeneration, Osteoid

Zusammenfassung

Das Ziel der Untersuchung war es, das Biopolymer Ethisorb?? vergleichend mit dessen experimenteller Modifikation Ethisorbâ Rapid sowie mit bzw. ohne Zusätze von autogenen Spongiosachips hinsichtlich der Osteoiddichte und damit die Frühphase der Knochenregeneration histomorphometrisch und -morphologisch zu untersuchen. Hierzu wurden die beiden Biopolymere in Defekte kritischer Größe des Tibiamarkraums an insgesamt 20 Göttinger Miniaturschweinen implantiert. Die postoperativen Standzeiten betrugen sechs, 12, 26 und 52Wochen. Die vergleichsweise höchsten Osteoiddichten resultierten sechs bzw. zwölf Wochen postoperativ für Ethisorbâ (jeweils 0,8%) und Ethisorbâ mit Spongiosachips (jeweils 0,9%, p=0,05). Zur Optimierung der Frühphase der Knochenregeneration bieten sich neben dem osteokonduktiv wirkenden Ethisorbâ zusätzlich osteoinduktive autogene Spongiosachips an, die eine polytope Knochenregeneration mit appositionellen Osteoidbanden hervorrufen. Die ermittelte Osteoiddichte kann zur Beurteilung der frühen Knochenregeneration bis zwölf Wochen postoperativ herangezogen werden.

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