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Die Schrauben-Knochen-Verbindung beim Fixateur externe

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Mechanobiologie des Knochens

Ausgabe: Hefte von 2010 (Vol. 19): Heft 3 2010 (202-300)
Seiten: 226-231

Die Schrauben-Knochen-Verbindung beim Fixateur externe

Eine biomechanische und biologische Analyse im Schafmodell

H. Schell (1, 2), T. Reuther (1), G. N. Duda (1, 2), J. Lienau (1, 2)

(1) Julius Wolff Institut und Center für Muskuloskeletale Chirurgie, Charité – Universitätsmedizin Berlin; (2) Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT), Charité – Universitätsmedizin Berlin

Stichworte

Histologie, Schanzsche Schrauben, Eindreh-/Ausdrehmoment, Radiologie

Zusammenfassung

Der Schrauben-Knochen-Kontakt ist die Schwachstelle des externen Fixateurs, der die Funktionalität der Osteosynthese und den Behandlungserfolg bedingt. Daher ist eine stabile Integration der Schrauben im Knochen sowohl initial als auch über den Behandlungsverlauf essenziell. Die Hypothese der Studie war, dass das Auftreten von Schraubenlockerungen und -infekten mit der Implantationsdauer ansteigt, während die generelle Stabilität der Schrauben-Knochen-Verbindung mit der Zeit abnimmt. Für die Studie wurde bei 24Schafen eine Tibia-Osteotomie vorgenommen und mit einem externen Fixateur stabilisiert. Die Schrauben-Knochen-Verbindung wurde nach drei, sechs und neun Wochen Standzeit radiologisch, biomechanisch, mikrobiologisch und histologisch untersucht. Entgegen der Hypothese blieb die Stabilität der Schrauben-Knochen-Verbindung während der Standzeit unverändert. Dieser unerwartete Effekt könnte auf ein zunehmendes Remodeling im Knochen um die Schrauben zurückzuführen sein, begünstigt durch eine intensive Wundpflege und eine damit einhergehende niedrige Infektrate.

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https://doi.org/10.15654/TPK-170089



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