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Das metachrone multifokale Osteosarkom – zwei Fallstudien

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochentumoren II

Ausgabe: Hefte von 2010 (Vol. 19): Heft 4 2010 (301-404)
Seiten: 346-353

Das metachrone multifokale Osteosarkom – zwei Fallstudien

J. Aust (1), C. Brüning (1), A. A. Kurth (1)

(1) Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Stichworte

Knochentumor, metachrones multifokales Osteosarkom, synchrones multifokales Osteosarkom

Zusammenfassung

Das multifokale Osteosarkom ist eine charakteristische und gleichermaßen ungewöhnliche Form des Osteosarkoms, bei dem zusätzlich zu dem dominanten Primärtumor multiple weitere Läsionen auftreten. Treten diese Läsionen gleichzeitig auf und sind bereits bei der Diagnosestellung vorhanden, spricht man von einem synchronen multifokalen Osteosarkom. Das metachrone multifokale Osteosarkom ist definiert als das Auftreten multipler Läsionen (ohne Lungenmetastasen) zu unterschiedlichen Zeitpunkten nach der initialen Therapie des ursprünglichen Osteosarkoms, wobei eine jede sich klinisch als Primärtumor darstellt. Das multifokale Osteosarkom ist eine seltene Erkrankung mit schlechter Prognose. Es ist weiterhin nicht hinreichend geklärt, ob es sich um das Auftreten multipler primärer Tumoren oder doch um eine metastatische Erkrankung handelt. Bislang erschien lediglich eine geringe Anzahl von Fallstudien über das metachrone Auftreten des multifokalen Osteosarkoms. Wir berichten über zwei Patienten mit metachron aufgetretenen multifokalen Osteosarkomen, die auf eine multiple Primärtumorerkrankung hindeuten mit anschließender Diskussion der hierzu vorliegenden Literatur.

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