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Füllmaterialien und adjuvante Agenzien in der lokalen Behandlung benigner Knochentumoren und tumorähnlicher Läsionen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochentumoren II

Ausgabe: Hefte von 2010 (Vol. 19): Heft 4 2010 (301-404)
Seiten: 340-345

Füllmaterialien und adjuvante Agenzien in der lokalen Behandlung benigner Knochentumoren und tumorähnlicher Läsionen

M. Tonak (1), A. A. Kurth (1)

(1) Klinik und Poliklinik für Orthopädie, Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz

Stichworte

Lokalrezidiv, tumorähnliche Läsionen, Benigne Knochentumoren, Knochenersatzmaterialien

Zusammenfassung

Benigne Knochentumoren sind als autonom und langsam wachsende Neoplasien definiert. Die nicht neoplastischen selbst limitierenden tumorähnlichen Läsionen der Knochen bestehen aus unterschiedlichen Gewebearten, die zur Aushöhlung oder Auftreibung des Knochens führen. Beide Entitäten bleiben lange klinisch stumm und werden meist als Zufallsbefunde diagnostiziert. Entsprechend ihres biologischen Verhaltens, das anhand bildgebender Verfahren häufig gut einschätzbar ist, erfolgt eine Einteilung in drei Stadien. Diese Unterteilung hat entscheidenden Einfluss auf die Behandlung, die von der einfachen Beobachtung bis zur Resektion in weiten Grenzen reicht. Problematisch bei der operativen Behandlung ist zum einen die Auffüllung der teils erheblichen Knochendefekte und zum anderen das Auftreten von Lokalrezidiven nach intraläsionaler Ausräumung. Die intraoperative Anwendung von Adjuvantien wie Phenol, flüssigem Stickstoff oder neuerdings Bisphosphonaten kann die Rezidivrate signifikant senken. Zur Auffüllung der Defekte stehen neben autologem Knochen zahlreiche Knochenersatzmaterialien und PMMA-Zement zur Verfügung.

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