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Zusammenhang zwischen reproduktiven Faktoren und postmenopausaler Osteoporose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Knochenzellbiologie und Osteoporosetherapie

Ausgabe: Hefte von 2011 (Vol. 20): Heft 3 2011 (193-288)
Seiten: 248-251

Zusammenhang zwischen reproduktiven Faktoren und postmenopausaler Osteoporose

H. R. Aghaei Meybodi (1), N. Khalili (1), P. Khashayar (1), R. Heshmat (1), A. Hossein-nezhad (1), B. Larijani (1)

(1) Endocrinology & Metabolism Research Center, Tehran University of Medical Sciences, Tehran, Iran

Stichworte

Knochenmineraldichte, Postmenopausale Osteoporose, Reproduktive Faktoren

Zusammenfassung

Ziel: Die vorliegende Querschnittstudie will mögliche Korrelationen zwischen klinischen reproduktiven Faktoren und der Knochenmineraldichte (BMD) untersuchen. Methoden: Anhand von Daten, die bei der populationsbasierten Iranian Multicenter Osteoporosis Study (IMOS) erhoben wurden, untersuchten wir die Korrelation zwischen reproduktiven Faktoren und Osteoporose. Die Teilnehmer der Studie wurden aus fünf iranischen Großstädten rekrutiert. Die mittels DXA ermittelte Knochenmineraldichte (BMD) wurde ausgewertet gegenüber dem Menarchenalter und dem Menopausenalter, der Anzahl an Schwangerschaften, Kindern und Fehlgeburten sowie dem Verlauf (und der Dauer) der Stillzeit. Ergebnisse: Daten von 2528 Frauen waren verfügbar. Schwangerschaft und Zahl der Kinder korrelierten negativ mit der BMD. Ein geringeres Menarchenalter war mit höheren BMD-Werten verbunden, wohingegen es keine signifikante Korrelation zwischen Menopausenalter sowie Menstruationsverlauf und der BMD gab. Schlussfolgerung: Unsere Studie legt nahe, dass klinische Reproduktionsfaktoren, vor allem die Zahl der Kinder und Stillen, als Prädiktoren für die Knochendichte bei Frauen aufgenommen werden könnten. Angesichts der kontroversen Ergebnisse verschiedener Studien sollten Längsschnittstudien durchgeführt werden, um die Bedeutung dieser Faktoren sowie die Begründung ihres Einsatzes in unterschiedlichen Konstellationen für die Vorhersage von BMD-Werten abzuklären.

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