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Vitamin-D-Metabolismus in der Haut, antimikrobielle Peptide, Kathelizidine

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Vitamin D

Ausgabe: Hefte von 2011 (Vol. 20): Heft 4 2011 (289-376)
Seiten: 304-308

Vitamin-D-Metabolismus in der Haut, antimikrobielle Peptide, Kathelizidine

J. Reichrath (1)

(1) Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Hautklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum des Saarlandes

Stichworte

Vitamin D, Vitamin-D-Mangel, Vitamin-D-Stoffwechsel, humane Haut

Zusammenfassung

Vitamin-D-Mangel ist eine bislang weitestgehend unterschätzte Endemie, von der weltweit voraussichtlich über eine Milliarde Menschen betroffen sind und an der in Deutschland ca. 60 Prozent der Bevölkerung leiden. In den letzten Jahren hat sich unser Verständnis über die große Bedeutung des Vitamin-D-Stoffwechsels für den menschlichen Körper wesentlich erweitert. Epidemiologische Untersuchungen, In-vitro-Untersuchungen und Untersuchungen an Tiermodellen konnten inzwischen übereinstimmend wichtige neue Funktionen von Vitamin D belegen, darunter auch potente immunmodulatorische und wachstumsregulierende Eigenschaften. Es kann heute als gesichert angesehen werden, dass ein Vitamin-D-Mangel nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Erkrankungen des Knochen- und Kalziumstoffwechsels, sondern auch mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche weitere Erkrankungen (u.a. verschiedene Krebserkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionserkrankungen, Autoimmunerkrankungen) assoziiert ist. In diesem Artikel wird der aktuelle Wissensstand zur Bedeutung des Vitamin-D-Stoffwechsels in der humanen Haut erörtert.

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