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Vitamin-D-Effekte auf Komponenten des kardiovaskulären Risikos

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Vitamin D

Ausgabe: Hefte von 2011 (Vol. 20): Heft 4 2011 (289-376)
Seiten: 314-319

Vitamin-D-Effekte auf Komponenten des kardiovaskulären Risikos

H. Sourij (1), H. Dobnig (1)

(1) Medizinische Universität Graz, Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Graz, Österreich

Stichworte

Vitamin D, kardiovaskuläres Risiko, kardiovaskuläres System, 1, 25(OH)2D, 25(OH)D

Zusammenfassung

Große Beobachtungsstudien legen einen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Mangel und kardiovaskulärem Risiko bis hin zur Mortalität nahe. Manche Beobachtungen werden auch durch präklinische Studienergebnisse unterstützt. Für praktisch alle wichtigen kardiovaskulären Endpunkte fehlen heute jedoch Ergebnisse randomisierter und ausreichend langer durchgeführter Studien. Der Vitamin-D-Mangel ist ebenso wie andere Risikofaktoren für Herzkreislauf-Erkrankung äußerst prävalent, so dass auch kleinere Effekte theoretisch große Bedeutung für die Volksgesundheit haben könnten. Die DVO-Leitlinien empfehlen eine Vitamin-D-Gabe von 800–2000 IE Vitamin D3 täglich. Damit können nachteilige muskuloskelettale Effekte erwiesenermaßen vermieden und gleichzeitig auch mögliche kardiovaskuläre Vorteile erzielt werden.

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