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J. Reichrath (1)
(1) Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie, Hautklinik und Poliklinik, Universitätsklinikum des Saarlandes
Vitamin-D-Mangel ist eine bislang weitestgehend unterschätzte Endemie, von der weltweit voraussichtlich über eine Milliarde Menschen betroffen sind und an der in Deutschland ca. 60 Prozent der Bevölkerung leiden. In den letzten Jahren hat sich unser Verständnis über die große Bedeutung des Vitamin-D-Stoffwechsels für den menschlichen Körper wesentlich erweitert. Epidemiologische Untersuchungen, In-vitro-Untersuchungen und Untersuchungen an Tiermodellen konnten inzwischen übereinstimmend wichtige neue Funktionen von Vitamin D belegen, darunter auch potente immunmodulatorische und wachstumsregulierende Eigenschaften. Es kann heute als gesichert angesehen werden, dass ein Vitamin-D-Mangel nicht nur mit einem erhöhten Risiko für Erkrankungen des Knochen- und Kalziumstoffwechsels, sondern auch mit einem erhöhten Risiko für zahlreiche weitere Erkrankungen (u.a. verschiedene Krebserkrankungen, kardiovaskuläre Erkrankungen, Infektionserkrankungen, Autoimmunerkrankungen) assoziiert ist. In diesem Artikel wird der aktuelle Wissensstand zur Bedeutung des Vitamin-D-Stoffwechsels in der humanen Haut erörtert.
Vitamin D, Vitamin-D-Mangel, Vitamin-D-Stoffwechsel, humane Haut
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M. Friedrich 1, N. Fersis 2, E. Solomayer 2, C. Gall 2, D. Wallwiener 2, K. Diedrich 1 Die Medizinische Welt 2003 54 9: 242- | ||
| 2. | Derzeitige Richtlinien und Public-Health-Aspekte | |
H. A. Bischoff-Ferrari (1) Osteologie 2011 20 4: 328-332 | ||
| 3. | Neue Gebiete der Vitamin-D-Forschung | |
S. Pilz (1, 2), K. Kienreich (1), A. Tomaschitz (1) Osteologie 2011 20 4: 324-327 | ||
Die Zeitschrift "Osteologie/Osteology" erschien bis Ende 2007 im Verlag Hans Huber, Bern. Die Jahrgänge bis 2008 können unter www.verlag-hanshuber.com eingesehen werden.