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M. Pfeifer (1)
(1) Institut für Klinische Osteologie Gustav Pommer Bad Pyrmont
Bei älteren Menschen (etwa ab 65. Lebensjahr) kann eine tägliche Supplementation mit Vitamin D (800–1200 I.E.) und Kalzium (800 bis 1200 mg) dazu beitragen, Stürze und sturzbedingte Knochenbrüche im Sinne einer Primärprävention zu verhindern. Inzwischen liegen hierzu zahlreiche randomisierte, placebokontrollierte und prospektive Doppelblindstudien vor, die sowohl für die Verminderung der Sturzrate als auch der Frakturrate die Durchführung von Metaanalysen erlauben. Nach den Kriterien einer auf Evidenz basierenden Medizin ist im Hinblick auf die Sturzprävention sowie für die Primärprävention von nichtvertebralen Frakturen von einer Evidenzstärke Grad Ia auszugehen, wobei die Wirkung bei Frauen mit einem 25-Hydroxy-Vitamin-D3-Serumspiegel unter 50 nmol/l besonders gut dokumentiert ist. Aufgrund neuerer Studien scheinen zukünftig höhere Vitamin-D-Dosen von bis zu 2000 I.E. täglich erforderlich.
Osteoporose, Vitamin D, Fraktur, Sturz, Muskel
| 1. | Probleme und Lösungsansätze | |
J. Goldhahn (1), M. Egermann (2), S. Goldhahn (3) Osteologie 2010 19 3: 205-209 | ||
| 2. | Möglichkeiten der Diagnostik, Prävention und Therapie | |
P. Hadji (1) Osteologie 2010 19 2: 144-148 | ||
| 3. | ||
K. J. Schnake (1), M. Scholz (1), R. Hoffmann (1), F. Kandziora (1) arthritis + rheuma 2010 30 1: 29-35 | ||
Die Zeitschrift "Osteologie/Osteology" erschien bis Ende 2007 im Verlag Hans Huber, Bern. Die Jahrgänge bis 2008 können unter www.verlag-hanshuber.com eingesehen werden.