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S. Pilz (1, 2), K. Kienreich (1), A. Tomaschitz (1)
(1) Medizinische Universitätsklinik, Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Medizinische Universität Graz, Österreich; (2) Department of Epidemiology and Biostatistics and EMGO Institute for Health and Care Research, VU University Medical Center, Amsterdam, Niederlande
Die Identifikation des Vitamin-D-Rezeptors (VDR) sowie diverser Enzyme für den Vitamin-D-Stoffwechsel in den meisten Zellen und Organen des menschlichen Körpers legt eine Bedeutung des Vitamin D bei extraskelettalen Erkrankungen nahe. In diesem Übersichtsartikel wird ein kurzer Einblick in die Bedeutung des Vitamin D in der Onkologie, Immunologie, Infektiologie und Neurologie gegeben. Zahlreiche experimentelle Arbeiten und Beobachtungsstudien deuten darauf hin, dass VitaminD protektiv im Hinblick auf Krebserkrankungen, immunologische Erkrankungen (v.a. Autoimmunerkrankungen), Infektionen sowie neurologische Krankheiten wie z.B. Schlaganfälle oder neurodegenerative Zustandsbilder wirken könnte. Es muss jedoch angemerkt werde, dass es in Bezug auf diese genannten extraskelettalen Erkrankungen kaum randomisierte placebokontrollierte Studien gibt, weswegen man derzeit noch keine finalen Schlussfolgerungen über diese putativen Vitamin-D-Wirkungen ziehen kann. Es muss jedoch auch unterstrichen werden, dass die bereits etablierten Wirkungen von Vitamin D auf die muskuloskelettale Gesundheit als ausreichend angesehen werden, um Maßnahmen einzurichten, einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen bzw. diesen entsprechend zu behandeln.
Onkologie, Immunologie, Vitamin D, extraskelettale Erkrankungen
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Die Zeitschrift "Osteologie/Osteology" erschien bis Ende 2007 im Verlag Hans Huber, Bern. Die Jahrgänge bis 2008 können unter www.verlag-hanshuber.com eingesehen werden.