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Ergebnisse der nichtinterventionellen PERSPECTIVES-Studie

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Kongressausgabe/Abstracts
OSTEOLOGIE 2012

Ausgabe: Hefte von 2012 (Vol. 21): Heft 1 2012 (1-58)
Seiten: 15-21

Ergebnisse der nichtinterventionellen PERSPECTIVES-Studie

Strontiumranelat wirkt schmerzlindernd und erleichtert die Bewältigung der Alltagsanforderungen bei postmenopausaler Osteoporose unter Praxisbedingungen

D. Felsenberg (1), U. Stege (1), C. Degner (2), H. Börst (1), O. Bock (1)

(1) Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Benjamin Franklin, Zentrum für Muskel- und Knochenforschung, Berlin; (2) Fachärztin für Strahlentherapie, Berlin

Stichworte

Schmerzen, Postmenopausale Osteoporose, Strontiumranelat, Tagesaktivitäten, Analgetikaverbrauch

Zusammenfassung

Die prospektive, nichtinterventionelle PERSPECTIVES-Studie untersucht die Wirksamkeit von Strontiumranelat (SR) bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose hinsichtlich der Schmerzreduktion und Alltagsbewältigung sowie der Sturzinzidenz und frakturbedingten Behandlungshäufigkeit unter Praxisbedingungen. 1147 Patientinnen wurden aufgenommen und für drei Monate mit 2gSR/Tag behandelt. Schmerzen, Analgetikaverbrauch, Bewältigung der Tagesaktivitäten, Compliance und Verträglichkeit, Stürze und frakturassoziierte Behandlungen wurden an 1135 Patientinnen deskriptiv analysiert. Nach drei Monaten SR-Therapie verminderte sich die Intensität des Gesamtschmerzes um 17%. Ebenso reduzierte sich die Häufigkeit von Schmerzereignissen. Der Verbrauch von moderaten und starken Analgetika nahm um 20% bzw. 30% ab. Der Score hinsichtlich der Alltagsbewältigung verbesserte sich um 14%. Schwere Stürze und frakturbedingte stationäre und ambulante Behandlungen traten insgesamt um jeweils 57% seltener auf. Die Verträglichkeit wurde bei 92,1% der Patientinnen durch den Arzt als sehr gut oder gut eingestuft. In einer Patientenpopulation mit 81,6% vorbehandelten Patientinnen führt SR unter Praxisbedingungen im Vergleich zur Vortherapie zu einer schnellen Schmerzreduktion, einem reduzierten Analgetikaverbrauch, einer Verbesserung der Bewältigung des Alltags und einer Abnahme der Sturz- und frakturbedingten Behandlungshäufigkeit.

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