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Morbus Perthes

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteonekrosen

Ausgabe: Hefte von 2012 (Vol. 21): Heft 4 2012 (243-322)
Seiten: 261-268

Morbus Perthes

A. Sachse (1), K. M. Peters (2), A. Roth (1)

(1) Orthopädische Klinik am Rudolf-Elle-Krankenhaus, Lehrstuhl der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Eisenberg; (2) Orthopädie und Osteologie, Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik, Nümbrecht

Stichworte

Morbus Perthes, Avaskuläre Nekrose, Morbus Legg-Calvé-Perthes, aseptische Osteochondronekrose

Zusammenfassung

Der Morbus Perthes stellt eine bedeutende aseptische Osteochondronekrose im Wachstumsalter dar. Die betroffene Femurkopfepiphyse kann folgenlos oder mit einer schweren Deformität ausheilen. Für ein optimales Outcome der kleinen Patienten ist eine frühzeitige sichere Diagnose unter Ausschluss der zahlreichen Differenzialdiagnosen und unter Berücksichtigung der zu erwartenden Prognose eine adäquate Therapie erforderlich. Dabei ist die Anwendung der Containmenttherapie unbestritten, operativen Verfahren sollte der Vorrang gewährt werden. Während die klassisch etablierten Prognoseeinschätzungen auf der Basis von Röntgenbildern beruhen, gewinnen MRT-gestützte Prognosekriterien zunehmend an Bedeutung. Im MRT kann die Diagnose frühzeitig gestellt, Differenzialdiagnosen ausgeschlossen, Risikomerkmale gesichert, Verlauf und Therapieerfolg beurteilt werden. Ziel der Behandlung ist die Vermeidung einer präarthrotischen Deformität.

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