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Osteonekrosen bei Niereninsuffizienz

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteonekrosen

Ausgabe: Hefte von 2012 (Vol. 21): Heft 4 2012 (243-322)
Seiten: 274-278

Osteonekrosen bei Niereninsuffizienz

U. Maus (1)

(1) Orthopädisches Zentrum der katholischen Kliniken Oldenburger Münsterland, St. Antonius-Stift Emstek

Stichworte

Niereninsuffizienz, Nierentransplantation, Dialyse, Avaskuläre Nekrose, Hüftkopfnekrose, Osteonekrosen

Zusammenfassung

Osteonekrosen bei chronischen Nierenerkrankungen stellen insbesondere bei Dialysepatienten und nach Nierentransplantation eine schwerwiegende Komplikation dar. Diese Osteonekrosen treten gehäuft im Bereich des Femurkopfes, aber auch im Bereich von Humeruskopf, Talus, Humeruskondylen, distalen Femurkondylen, Kuboid und den Karpalknochen auf. Die Pathogenese der Erkrankung ist noch nicht abschließend geklärt, neben der Kortisoneinnahme werden verschiedene andere Risikofaktoren diskutiert. Die Diagnostik besteht neben der klinischen und laborchemischen Untersuchung aus radiologischen Verfahren. Neben den nativradiologischen Aufnahmen stellt die Kernspintomografie ein Verfahren mit einer hohen Sensitivität auch für frühe Veränderungen dar. Die therapeutischen Möglichkeiten reichen von der konservativen Therapie bis zu den gängigen operativen Verfahren zur Behandlung avaskulärer Knochennekrosen anderer Genese, wobei bei chronischen Nierenerkrankungen einige Besonderheiten gerade bei der endoprothetischen Versorgung von Hüftkopfnekrosen zu beachten sind. Der vorliegende Artikel soll einen Überblick über die renal bedingten Osteonekrosen bei Erwachsenen und Kindern sowie über deren Therapie geben.

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