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Genexpressionsanalytik in der Osteoporoseforschung

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Hochauflösende Methoden in der Osteologie

Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 22): Heft 1 2013 (1-80)
Seiten: 25-30

Genexpressionsanalytik in der Osteoporoseforschung

U. Föger-Samwald (1), P. Pietschmann (1)

(1) Department of Pathophysiology and Allergy Research; Center of Pathophysiology, Infectiology and Immunology; Medical University of Vienna, Austria

Stichworte

Osteoporose, Microarray, Genexpressionsanalyse, qPCR

Zusammenfassung

Genexpression bezeichnet die Umsetzung der im Genom gespeicherten Information in Proteine oder – im Fall von nicht kodierenden RNA-Genen – in funktionale RNAs. Ziel der Genexpressionsanalytik ist es, zu untersuchen, welche Gene in welchem Ausmaß unter bestimmten Umständen exprimiert werden. Änderungen im Expressionsmuster sind sowohl mit physiologischen als auch mit pathologischen Prozessen verknüpft. Diese Änderungen mit Hilfe der Genexpressionsanalytik zu untersuchen, hilft uns daher, die molekulare Basis von biologischen Prozessen wie der Zelldifferenzierung, dem Alterungsprozess oder von Anpassungen an unterschiedliche Bedingungen, aber auch die molekulare Basis von komplexen Krankheiten, zu verstehen. Im Bereich der Osteologie hat die Genexpressionsanalytik wesentlich dazu beigetragen, neue Einsichten in grundlegende Prozesse wie die Osteoblasten- und Osteoklasten-Differenzierung oder die Knochenformation und Knochenmineralisation und in die molekularen Veränderungen, die mit komplexen Krankheiten wie der Osteoporose oder der rheumatoiden Arthritis einhergehen, zu gewinnen. Diese Arbeit soll eine Übersicht über die verschiedenen in der Genexpressionsanalytik verwendeten Methoden und deren Anwendung im Bereich der Osteoporoseforschung geben.

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