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FE-Simulation in der klinischen Osteoporoseforschung

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Hochauflösende Methoden in der Osteologie

Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 22): Heft 1 2013 (1-80)
Seiten: 7-12

FE-Simulation in der klinischen Osteoporoseforschung

Möglichkeiten und Trends

D. H. Pahr (1), P. K. Zysset (2)

(1) Institut für Leichtbau und Struktur-Biomechanik, Technische Universität Wien, Österreich; (2) Institute for Surgical Technology and Biomechanics, Universität Bern, Schweiz

Stichworte

Osteoporose, Finite-Elemente-Methode, Knochenfestigkeit

Zusammenfassung

Altersbedingte Osteoporose erhöht des Frakturrisiko. Übliche Diagnoseverfahren basieren auf DXA. Leider sind diese ungenau und erklären oft nicht die Effekte von Behandlungen. Eine neue Methode zur Bestimmung der Knochenfestigkeit beginnt derzeit, sich zu etablieren – die Finite-Elemente-Methode (FEM). Diese universelle, im Bereich der Technik weit verbreitete, Methode erlaubt es, die Diagnose und den Behandlungserfolg besser vorauszusagen als DXA. CT-basierende FE-Modelle sind stark von der Bildauflösung abhängig. In diesem Überblicksartikel werden drei unterschiedliche Modelltypen (μCT, HR-pQCT, QCT) vorgestellt und die Ergebnisse von densitometrischen und FE-Analysen verglichen. Dabei waren die FE-Ergebnisse den densitometrischen immer überlegen. Darüber hinaus erlaubt die FEM die Angabe eines biomechanischen Frakturrisikos. Dieser Vorteil der FE-Methode muss jedoch im Licht der höheren Röntgendosen und Betriebskosten der CT-Bildgebung betrachtet werden. Zukünftig wird die FE-Methode klinisch eine weite Verbreitung finden – die Frage ist nur wann und wie!

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