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Erworbene Störungen des Skelettsystems

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteologie des Kindes- und Jugendalters

Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 22): Heft 2 2013 (81-168)
Seiten: 108-112

Erworbene Störungen des Skelettsystems

Osteoporose und Rachitis/Osteomalazie

S. Bechtold-Dalla Pozza (1)

(1) Pädiatrische Endokrinologie/Diabetologie, Dr. von Haunersches Kinderspital der LMU München

Stichworte

Zytokine, Osteoporose, Glukokortikoide, Rachitis, Osteomalazie

Zusammenfassung

Die Osteoporose stellt ein weltweites Gesundheitsproblem dar. Im Kindesalter tritt sie sehr viel seltener als im Erwachsenenalter auf, die Ursachen sind mannigfaltig. Bisher wurden zahlreiche Kandidatengene für die Knochendichte gefunden, die mit der individuellen Knochendichte assoziiert zu sein scheinen. Neben der primären Osteoporose gibt es eine Vielzahl von Erkrankungen, die von einer sekundären Osteoporose begleitet werden. Die zugrundeliegenden Pathomechanismen sind vielseitig. Unter anderem greifen Zytokine in das Gleichgewicht zwischen Osteoblasten und Osteoklasten ein. Neben krankheitsbedingtem Knochenmasseverlust beeinflussen Lebensstil und Ernährungsverhalten die Knochenentwicklung. Bei mehr als 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland liegt eine ungenügende Versorgung mit Vitamin D vor. In schwereren Fällen kann es zu einer Rachitis, bei verschlossenen Wachstumsfugen zu einer Osteomalazie kommen. Neben einer frühen Diagnose einer Störung der Knochenentwicklung sind präventive und therapeutische Strategien notwendig, um die Knochengesundheit im Kindesalter zu erhalten.

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