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Frakturen, Rückenschmerzen, Lebensqualität und Compliance unter einer Teriparatid-Therapie bei Patientinnen mit postmenopausaler Osteoporose in Deutschland

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteologische Biomaterialien

Ausgabe: Hefte von 2013 (Vol. 22): Heft 3 2013 (169-248)
Seiten: 214-222

Frakturen, Rückenschmerzen, Lebensqualität und Compliance unter einer Teriparatid-Therapie bei Patientinnen mit postmenopausaler Osteoporose in Deutschland

Subgruppen-Analyse der prospektiven europäischen Langzeit-Anwendungsbeobachtung EFOS1 (European Forsteo® Observational Study)

S. Scharla (1), H. Oertel (2), H. Petto (3), F. Jakob (4)

(1) Praxis Innere Medizin und Endokrinologie/Diabetologie, Bad Reichenhall, Deutschland, und Medizinische Fakultät Ludwig-Maximilians-Universität München, Deutschland; (2) Lilly Deutschland GmbH, Medical Department, Bad Homburg, Deutschland; (3) Lilly Österreich GmbH, Wien, Österreich; (4) Universität Würzburg, Experimentelle und klinische Osteologie, Orthopädische Klinik König-Ludwig-Haus, Würzburg, Deutschland

Stichworte

Osteoporose, Teriparatid, Beobachtungsstudie, Subgruppenanalyse Deutschland

Zusammenfassung

Ziel: Primäres Ziel der Beobachtungsstudie EFOS war die Erfassung der Inzidenz von klinischen vertebralen und nichtvertebralen Frakturen bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose während einer 18-monatigen Teriparatid-Behandlung und einer 18-monatigen Nachbeobachtung. Weiterhin wurden gesundheitsbezogene Lebensqualität (EQ-5D und EQ-visuelle Analogskala [VAS]) und Rückenschmerzen (Häufigkeit, Schweregrad, Aktivitätseinschränkungen, VAS) evaluiert. Methode:Veränderungen der Frakturinzidenz in jeweils 6-Monats-Intervallen wurden mittels logistischer Regression mit wiederholten Messungen und Veränderungen der VAS-Werte mit einem gemischten Modell für wiederholte Messungen analysiert. Ergebnisse: Von 385 deutschen Patientinnen erlitten 44 (11,4 %) im Studienverlauf 52 Frakturen (17 vertebrale, 35 nicht-vertebrale). Die Inzidenz von Frakturen wurde signifikant reduziert (ab Monat 24 bis < 30 vs. Monat 0 bis < 6). Die sekundären Variablen verbesserten sich im Studienverlauf. Die Veränderungen waren dabei gegenüber dem Studienbeginn zu allen Zeitpunkten signifikant. Schlussfolgerung: Die Befunde sind bei diesem nicht kontrollierten Studiendesign mit den entsprechenden Einschränkungen zu werten.

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