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Systematische Verfahren zur Vermeidung von Fragilitätsfrakturen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Alterstraumatologie

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 1 2014 (1-72)
Seiten: 39-44

Systematische Verfahren zur Vermeidung von Fragilitätsfrakturen

Internationale Erfahrungswerte

P. J. Mitchell (1), D. B. Lee (2)

(1) Synthesis Medical NZ Limited, Pukekohe/New Zealand; (2) National Bone Health Alliance, Washington/USA

Stichworte

Osteoporose, Fraktur, Fragilität, Frakturvermeidung

Zusammenfassung

Personen mit bekannter Osteoporose und Knochenbrüchen sind die am leichtesten identifizierbare Gruppe mit einem hohen Risiko für zukünftige Frakturen. Weltweit ist die Mehrheit dieser Personen untertherapiert und erhält nicht die benötigte sekundäre Prävention. Das Fracture Liaison-Service-Modell (FLS) wurde entwickelt, um sicherzustellen, dass Patienten mit Fragilitätsfrakturen zuverlässig erkannt und für das zukünftige Fraktur- und Sturzrisiko untersucht werden, und dass die Behandlung in Übereinstimmung mit den nationalen klinischen Richtlinien initiiert wird. FLS wurden erfolgreich in Asien, Europa, Lateinamerika, Nordamerika und Ozeanien gegründet, und deren flächendeckende Umsetzung wird von führenden nationalen und internationalen Osteoporoseorganisationen unterstützt. Koalitionen aus verschiedenen Interessensgruppen haben die Aufnahme des FLS in die nationale Gesundheitspolitik und damit auch die finanzielle Abdeckung beschleunigt. Die größte nationale Vereinigung ist die National Bone Health Alliance (NBHA) in den Vereinigten Staaten. Diese ist ein Musterbeispiel dafür, dass eine Beteiligung und auch ein Konsens zwischen verschiedenen Interessensgruppen erreicht werden kann. Die Aktivitäten der NBHA können auch dazu dienen, neue Initiativen in diversen Ländern zu fördern.

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