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Infektionsrisiko und postoperative Wundinfektionen beim geriatrischen Patienten

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Alterstraumatologie

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 1 2014 (1-72)
Seiten: 11-15

Infektionsrisiko und postoperative Wundinfektionen beim geriatrischen Patienten

H. J. Heppner (1, 2), K. Singler (3, 4), U. Thiem (5), J. Franzen (6)

(1) HELIOS Klinikum Schwelm GmbH, Klinik für Geriatrie und geriatrische Tagesklinik, Schwelm; (2) Lehrstuhl für Geriatrie der Universität Witten/Herdecke, Witten; (3) Institut für Biomedizin des Alterns der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Nürnberg; (4) Klinik für Geriatrie, Zentrum für Altersmedizin, Klinikum Nürnberg, Nürnberg; (5) Klinik für Geriatrie und geriatrische Frührehabilitation, Marienhospital Herne, Universität Bochum, Herne; (6) HELIOS Klinikum Schwelm GmbH, Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie, Schwelm

Stichworte

Geriatrie, Infektionsprävention, Wundinfek- tion

Zusammenfassung

Zukünftig müssen auf die Versorgung geriatrischer Patienten und die Kenntnisse altersphysiologischer Veränderungen ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Infektionen stehen beim älteren Patienten an vierthäufigster Stelle der Todesursachen. Infektionen verlaufen in dieser Patientengruppe meist schwerer als bei jungen Menschen und enden häufiger letal. Die zugrunde liegenden Ursachen sind mannigfaltig; das Immunsystem altert, Malnutrition, alternsphysiologische Funktionseinschränkung der Organe und die durch die geriatrietypische Komorbidität bedingte Polymedikation spielen eine bedeutende Rolle. In diesem Zusammenhang machen postoperative Wundinfektionen rund 17 % der nosokomialen Infektionen aus und treffen 2–5 % der Patienten, die sich einem operativen Eingriff unterzogen haben. Es gibt verschiedene Optionen der Risikokontrolle wie beispielsweise der Erhalt peri- und intraoperativer Normothermie, die Beachtung eines ausgeglichenen Stoffwechsels, insbesondere des Monitorings des Blutzuckerspiegels, die Anwendung von Wärmebehandlung und die frühe Mobilisation des Intensivpatienten. Diese beinhaltet auch die geriatrische Akutrehabilitation. Die nachhaltige Sicherung des operativen Behandlungserfolges erfordert von allen Beteiligten den interdisziplinären und interprofessionellen Dialog.

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