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Behandlungsstandards der proximalen Femurfraktur des alten Menschen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Alterstraumatologie

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 1 2014 (1-72)
Seiten: 22-28

Behandlungsstandards der proximalen Femurfraktur des alten Menschen

C. Bliemel (1), D.-A. Eschbach (1), L. Oberkircher (1), U. C. Liener (2), S. Ruchholtz (1), B. Buecking (1)

(1) Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Marburg, Marburg; (2) Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Marienhospital Stuttgart, Stuttgart

Stichworte

Osteoporose, operative Therapie, Osteosynthese, proximale Femurfraktur, Schenkelhalsfraktur, pertrochantäre Femurfraktur, Prothese

Zusammenfassung

Die Bedeutung proximaler Femurfrakturen ergibt sich durch ihr häufiges Vorkommen sowie durch das oftmals alte und multimorbide Patientenkollektiv, das hiervon betroffen ist. Für eine erfolgreiche operative Versorgung ist die korrekte Klassifikation der zugrunde liegenden Fraktur von entscheidender Bedeutung. Entsprechend der jeweiligen Frakturlokalisation stehen heute unterschiedliche primär stabile Implantate (Prothesen und Osteosynthesen) zur Verfügung, die eine direkt postoperative Vollbelastung des Patienten ermöglichen. Hierdurch konnte entscheidend zu einer Reduktion von immobilitätsbedingten Sekundärkomplikationen beigetragen und somit letztendlich auch die Mortalität während des stationären Aufenthalts in der Akutklinik maßgeblich gesenkt werden. Vorrangige Ziele in der Versorgung von Patienten mit proximalen Femurfrakturen sind zum einen die soziale Reintegration des Patienten durch eine interdisziplinäre Organisation einer übergangslosen, geriatrisch orientierten Nachbehandlung sowie zum anderen eine effektive Sekundärprophylaxe mit Behandlung der zumeist bestehenden Osteoporose. Eine gute Kooperation zwischen versorgender Akutklink, geriatrischer Weiterbehandlung und den niedergelassenen Kollegen ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

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