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Neue Aspekte der physikalischen Therapie der Osteoporose

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteoporose und Diabetes mellitus

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 2 2014 (73-160)
Seiten: 123-132

Neue Aspekte der physikalischen Therapie der Osteoporose

Eine randomisierte klinische Untersuchung

G. Schröder (1), A. Knauerhase (2), G. Kundt (3), H.-C. Schober (1)

(1) Klinikum Südstadt Rostock, Department Internal Med, Rostock; (2) Department Internal Med, University of Rostock, Rostock; (3) University of Rostock, School of Medicine, Institute of Biostatistics and Informatics in Medicine and Ageing Research, Rostock

Stichworte

Osteoporose, Sturzrisikoreduktion, Rumpfkraft, Schlingentraining

Zusammenfassung

Die klinische Manifestation der Osteoporose ist die Fraktur. Sie zählt im Alter zu den Hauptursachen für funktionelle Einschränkungen, chronische Schmerzen und erhöhte Morbidität. Die Frakturrisiken sind einerseits ossär begründet, andererseits u. a. auf Stürze und eine verminderte neuromuskuläre Kapazität zurückzuführen. Muskuläres- und Koordinationstraining können helfen, die Leistungsfähigkeit im Alltag zu verbessern, Schmerzen zu lindern und zur Sturzprophylaxe beizutragen. Vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse aus dem Leistungssport, die auf die Bedeutung der Rumpfmuskeln hinsichtlich vertebraler Schmerzreduktion und Haltungsoptimierung hinweisen, wählten wir das Schlingentraining, um zu untersuchen, ob auch Osteoporosepatienten davon profitieren und welche Vorteile gegenüber traditioneller Physiotherapie bestehen. In beiden Gruppen konnten positive Trainingseffekte erzielt werden, wobei sich signifikant bessere Resultate hinsichtlich Ruheschmerz (3,1 ± 1,7 vs. 1,9 ± 1,4; p = 0,011) und Mobilität (8,2 ± 1,9 vs. 6,7 ± 1,4; p = 0,005) in der Schlingentrainingsgruppe fanden. Die Studienergebnisse werden als spezifische Anpassungen an die Trainingstherapie interpretiert.

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