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Kortikale Porosität bei Diabetes mellitus Typ 2

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteoporose und Diabetes mellitus

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 2 2014 (73-160)
Seiten: 97-99

Kortikale Porosität bei Diabetes mellitus Typ 2

J. M. Patsch (1)

(1) Universitätsklinik für Radiodiagnostik, Medizinische Universität Wien, Wien, Österreich

Stichworte

Bildgebung, HR-pQCT, Diabetische Osteopoathie, kortikale Porosität

Zusammenfassung

Die diabetische Osteopathie ist eine komplexe metabolische Knochenerkrankung mit oft normaler Knochenmineraldichte, jedoch einer paradoxen Frakturanfälligkeit. Neben niedrigem Knochenumsatz, pathologischen Knochenmatrixveränderungen, Myopathie, Neuropathie und anderen diabetischen Sekundärkomplikationen dürfte der kortikalen Porosität bei Typ-2-Diabetes mellitus eine besondere pathophysiologische Bedeutung zukommen. Während postmenopausale Typ-2-Diabetikerinnen ohne stattgehabte Frakturen einen dicken und besonders aporösen Kortex aufwiesen, war bei Frauen mit prävalenten Insuffizienzfrakturen ein hochporöser kortikaler Phäntotyp allfällig. Die biomechanische Bedeutung, zeitliche Entwicklung, morphologische Dynamik und mögliche therapeutische Modulierbarkeit dieser Ergebnisse wird in Zukunft noch im Detail zu erforschen sein.

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