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Effekte der Glukokortikoide auf den Knochen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Osteoimmunologie

Ausgabe: Hefte von 2014 (Vol. 23): Heft 3 2014 (161-232)
Seiten: 179-186

Effekte der Glukokortikoide auf den Knochen

Erratum in Ausgabe 4 2014

J. Amann (1), A. Lang (1, 2, 3), P. Hoff (1, 3, 4), F. Buttgereit (1, 3, 4)

(1) Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Rheumatologie und klinische Immunologie, Charité Universitätsmedizin Berlin; (2) Berlin-Brandenburg School of Regenerative Therapies, Charité Universitätsmedizin Berlin; (3) Deutsches Rheuma-Forschungszentrum, Berlin; (4) Berlin-Brandenburg Center of Regenerative Therapies, Charité Universitätsmedizin Berlin

Stichworte

Osteoporose, Glukokortikoide, Knochen

Zusammenfassung

Glukokortikoide sind potente Modulatoren des Immunsystems mit antientzündlicher und immunsuppressiver Wirkung. Seit ihrer Einführung in die klinische Medizin werden Glukokortikoide sehr breit angewandt und kommen sowohl in sehr niedrigen bis sehr hohen Dosierungen zum Einsatz. Trotz der vielen positiven Eigenschaften der Glukokortikoide ist ihre Anwendung vor allem in höheren Dosierungen oft durch zahlreiche Nebenwirkungen gekennzeichnet. Eine typische unerwünschte Wirkung einer solchen Therapie ist die glukokortikoidinduzierte Osteoporose, die die häufigste sekundäre Osteoporoseform darstellt. In den vergangenen Jahren konnte das Wissen über die Glukokortikoidwirkungen auf den Knochen deutlich erweitert werden. Es wurde klar, dass Glukokortikoide dosis- und zeitabhängig sehr verschiedene Wirkungen auf dieses System haben. Während Glukokortikoide in physiologischer Konzentration eine regulatorische Wirkung auf die Osteoblastogenese haben und so die Knochenbildung begünstigen, sind ihre Auswirkungen in pharmakologischer Dosierung nahezu konträr. In diesem Beitrag geben wir einen Überblick über physiologische und pathophysiologische Glukokortikoideffekte auf den Knochen und beleuchten aktuelle Therapieempfehlungen bezüglich der glukokortikoidinduzierten Osteoporose.

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