Anzeige

Ausgaben

Evaluierung der Validität des FRAX®-Algorithmus zur Berechnung des Risikos einer osteoporosebedingten Fraktur im Iran

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Implantat und Knochen

Ausgabe: Hefte von 2015 (Vol. 24): Heft 3 2015 (143-206)
Seiten: 183-186

Evaluierung der Validität des FRAX®-Algorithmus zur Berechnung des Risikos einer osteoporosebedingten Fraktur im Iran

F. Amininezhad (1), H. A. Meybodi (1), M. Qorbani (2), M. Dini (3), Z. Mohammadi (1), P. Khashayar (1, 4), A. Keshtkar (5), B. Larijani (6)

(1) Osteoporosis Research Center, Endocrinology and Metabolism Clinical Sciences Institute, Tehran University of Medical Sciences, Tehran, Iran; (2) Department of Community Medicine, Alborz University of Medical Sciences, Karaj; (3) Non-communicable Disease Department, Ministry of Health and Medical Education, Tehran, Iran; (4) Center for Microsystems Technology, Imec and Ghent University, Gent-Zwijnaarde, Belgium; (5) Department of Health Sciences Education Development, School of Public Health, Tehran University of Medical Sciences, Tehran, Iran; (6) Endocrinology and Metabolism Research Center, Endocrinology and Metabolism Clinical Sciences Institute, Tehran University of Medical Sciences, Tehran, Iran

Stichworte

Osteoporose, Frakturen, Knochen, FRAX®, Iran

Zusammenfassung

Studienziele: Diese Studie wurde konzipiert, um zu bestimmen, welches FRAX®-Modell für die iranische Bevölkerung am besten geeignet ist. Methoden: In diese Studie wurden 74 Männer und Frauen (Durchschnittsalter: 70 Jahre) eingeschlossen, die in ihrem Leben mindestens eine Fragilitätsfraktur erlitten haben, sowie 162 Personen ohne derartige Frakturen (Durchschnittsalter: 66 Jahre). Die Frakturwahrscheinlichkeiten wurden anhand der FRAX®-Modelle von Jordanien, dem Libanon und der USA berechnet. Ergebnisse: Wir haben signifikant unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten bei den Frakturfällen und Kontrollen festgestellt. Die Rate war jedoch insbesondere bei den libanesischen und jordanischen Modellen niedriger als die empfohlene Interventionsschwelle. Schlussfolgerung: Für Frauen hatten alle drei Modelle einen guten Diskriminationswert, allerdings mussten das libanesische und jordanische Modell überarbeitet werden. Für Männer hatte das jordanische Modell jedoch einen niedrigen Diskriminationswert. Beim libanesischen Modell musste trotz des akzeptablen Diskriminationswerts die Schwelle überarbeitet werden. Das US-Modell war am besten geeignet.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

F. Barvencik (1), M. Amling (1)

arthritis + rheuma 2015 35 4: 223-232

2.

Erratum in Ausgabe 4 2014

J. Amann (1), A. Lang (1, 2, 3), P. Hoff (1, 3, 4), F. Buttgereit (1, 3, 4)

Osteologie 2014 23 3: 179-186

3.

M. Gosch (1), P. Mikosch (2)

Osteologie 2014 23 1: 35-38