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Knochenumbaumarker

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Labordiagnostik bei metabolischen Knochenerkrankungen

Ausgabe: Hefte von 2015 (Vol. 24): Heft 4 2015 (207–258)
Seiten: 215-218

Knochenumbaumarker

Übersicht und klinische Bedeutung

V. Schwetz (1), B. Obermayer-Pietsch (1)

(1) Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Universitätsklinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Graz, Österreich

Stichworte

P1NP, Osteokalzin, CrossLaps

Zusammenfassung

Knochenumbauparameter können zusätzliche Informationen zur Abschätzung der Dynamik des Knochenstoffwechsels in der Osteoporosediagnostik nebst Knochendichte, den klinischen Daten und Routine-Laborparametern liefern. Zu den Aufbaumarkern des Knochenstoffwechsels zählen Prokollagen Typ 1 N-terminales Propeptid (P1NP), die knochenspezifische alkalische Phosphatase (bALP) und Osteokalzin (OC), zu den Abbaumarkern des Knochenstoffwechsels gehören Pyridinolin (PYD) und Desoxypyridinolin (DPD), N-terminales Kollagen-Typ-I-Telopeptid (NTX) und C-terminales Kollagen-Typ-I-Telopeptid (CTX), β-CrossLaps (β-CTX), die Tartrat-resistente saure Phosphatase (TRAP5b) sowie Cathepsin K. Das Einsatzgebiet liegt vor allem in der Verlaufsbeurteilung nach Einleitung einer Osteoporosetherapie und im Compliance-Monitoring. Knochenumbaumarker stellen jedoch derzeit keine alleinige Entscheidungsgrundlage zur Initiierung einer Therapie dar. In der Hämatoonkologie scheinen hohe Knochenabbaumarker mit einem höheren Rezidivrisiko bzw. einem höheren Risiko für skelettassoziierte Ereignisse verbunden zu sein.

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