Anzeige

Ausgaben

MicroRNAs in der Osteologie

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Labordiagnostik bei metabolischen Knochenerkrankungen

Ausgabe: Hefte von 2015 (Vol. 24): Heft 4 2015 (207–258)
Seiten: 219-224

MicroRNAs in der Osteologie

M. Ulbing (1), B. Obermayer-Pietsch (1)

(1) Klinische Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel, Universitätsklinik für Innere Medizin, Medizinische Universität Graz, Graz, Österreich

Stichworte

MicroRNAs, Knochenhomöostase

Zusammenfassung

MicroRNAs (miRNAs) sind einzelsträngige, nichtkodierende RNA-Elemente, die die Umsetzung von Genen zu Proteinen über die Transkription und Translation beeinflussen können. Durch ihre Bindung an mRNA greifen miRNAs als Regulatoren in die verschiedensten Signalwege im Organismus ein. Dabei beeinflussen miRNAs unterschiedlichste biologische Prozesse, darunter Zelldifferenzierung, Proliferation oder Organ-/Gewebeentwicklung und sind auch in der Knochenhomöostase wichtig. Sie spielen eine Rolle bei Knochenformation, -resorption, -remodelling und Knochenzelldifferenzierung. Damit sind unterschiedliche Expressionen von miRNA ein wichtiger Pathomechanismus bei osteologischen Erkrankungen wie der Osteoporose, der renalen Osteodystrophie oder von Knochenmalignomen. In dieser Übersichtsarbeit werden miRNAs definiert und charakterisiert sowie deren Rollen in der Osteologie und bei osteologischen Erkrankungen dargestellt.

Artikel, die Sie auch interessant finden könnten...

1.

S. Dangwal (1), T. Thum (1)

Hämostaseologie 2013 33 1: 17-20

https://doi.org/10.5482/HAMO-13-01-0002