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Atypische Femurfrakturen – zwei Denkanstöße anhand von drei Fallstudien

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Versorgungsforschung in der Osteologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 1 2016 (1-56)
Seiten: 37-41

Atypische Femurfrakturen – zwei Denkanstöße anhand von drei Fallstudien

Zusatzkategorie „atypisch atypische Femurfraktur“ für die Klassifikation – Anwendung des Basler M&M-Konzeptes für Diagnostik und Therapie

F. Gröger (1), S. Cronenberg (2), A. Hirschmann (3), M. Jakob (2), D. Rikli (2), C. Meier (4), N. Bless (2), P. Studer (2), N. Suhm (2, 4)

(1) Kantonsspital Olten, Orthopädie, Olten, Schweiz; (2) Universitätsspital Basel, Traumatologie, Basel, Schweiz; (3) Universitätsspital Basel, Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Basel, Schweiz; (4) Endonet endokrinologische Praxis und Labor, Basel, Schweiz

Stichworte

Atypische Femurfrakturen, American Society of Bone and Mineral Research (ASBMR), Basler M&M-Konzept

Zusammenfassung

Atypische Femurfrakturen machen 0,6–1,2 % aller Femurfrakturen aus (4, 5). Die American Society of Bone and Mineral Research (ASBMR) hat 2010 Major- und Minor-Kriterien vorgeschlagen (2) und diese 2014 präzisiert (3), anhand derer Femurfrakturen identifiziert werden. Wir möchten diskutieren, ob bei strikter Anwendung der ASBMR-Kriterien alle atypischen Femurfrakturen erkannt werden und stellen zwei Fälle vor, die suggestiv für das Vorliegen einer atypischen Femurfraktur sind, aber trotzdem nicht als solche gewertet werden. Mit einem weiteren Fall stellen wir das Basler M&M-Konzept zur Behandlung atypischer Femurfrakturen vor, womit biomechanisch-chirurgische (1. M = Mechanik) und medikamentöse (2. M = Medikamente) Behandlungskompetenz zusammengeführt werden.