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Periartikuläre Verkalkungen der Hüftgelenke bei einer Patientin mit CREST-Syndrom

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 213-216

Periartikuläre Verkalkungen der Hüftgelenke bei einer Patientin mit CREST-Syndrom

Ein atypischer Befund, der in der Ausprägung an eine zusätzliche, seltene synoviale Chondromatose denken lässt

A. Schrum (1), S. Radmer (2), R. Andresen (1)

(1) Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie/Neuroradiologie, Westküstenklinikum Heide, Akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten Kiel, Lübeck und Hamburg, Heide; (2) Zentrum für Bewegungsheilkunde, ProEndo, Facharztpraxis für Orthopädie, Berlin

Stichworte

sekundäre Osteoporose, CREST, synoviale Chondromatose

Zusammenfassung

Die Ablagerung von Kalzium-Phosphat-Präzipitaten in die Haut bezeichnet man als Calcinosis cutis. Die Kalzinosen, die im Rahmen eines CREST-Syndroms zu finden sind, sind zumeist akral um die Interphalangealgelenke, insbesondere um die Endglieder lokalisiert. Wir präsentieren den Fall einer Patientin mit CREST-Syndrom mit bekannten derartigen Verkalkungen in den Händen und Füßen. Im Rahmen einer Notfalldiagnostik wurden bei der Patientin röntgenologisch zusätzlich grobschollige Verkalkungen um beide Hüftgelenke festgestellt. Da lediglich in einzelnen Fällen bei einem CREST-Syndrom tiefliegende Kalkdepots im subkutanen Fettgewebe oder der Muskulatur beschrieben wurden und aufgrund der Bildmorphologie der Verkalkungen, wurde neben dem CREST-Syndrom bei dieser Patientin an das Vorliegen einer zweiten seltenen Erkrankung gedacht, die ebenfalls mit Kalkablagerungen einhergeht, die synoviale Chondromatose. Die Verkalkungen bei dieser Erkrankung haben eine andere Ätiologie, sie entstehen als Folge einer Chondrometaplasie synovialer Zellen.

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