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Bildgebung der diabetischen Knochenerkrankung

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 186-192

Bildgebung der diabetischen Knochenerkrankung

Aktuelle Forschungsergebnisse

T. M. Link (1), U. Heilmeier (1)

(1) Department of Radiology and Biomedical Imaging, University of California, San Francisco, USA

Stichworte

Typ-2-Diabetes mellitus, Knochenqualität, HR-pQCT, Knochenstruktur, Fragilität des Knochens, diabetische Osteopathie, Knochenmikroarchitektur, TBS

Zusammenfassung

Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) weisen eine erhöhte Frakturinzidenz auf und dies trotz normaler oder erhöhter, mittels DXA gemessener Knochendichtewerte. Die Gründe für die erhöhte Frakturanfälligkeit des diabetischen Knochens sind noch nicht geklärt. In den vergangenen zehn Jahren wurden neue bildgebende Verfahren entwickelt, die die Knochenqualität und -struktur von Patienten mit T2DM charakterisieren und vielversprechende Ergebnisse zeigen. Eines dieser Verfahren ist die sogenannte hochauflösende quantitative Computertomografie (HR-pQCT), die es erlaubt, die kortikale und trabekuläre Struktur peripherer Knochen zu analysieren. Klinische Studien zeigten, dass die Porosität des kortikalen Knochens bei T2DM-Patienten mit Frakturen erhöht ist. Die Magnetresonanzspektroskopie des Knochenmarks ist eine weitere bildgebende Technik, die in klinischen Studien mit einer erhöhten Prävalenz von Frakturen assoziiert war. Des Weiteren wurden der quantitative Knochenultraschall und der „Trabecular Bone Score“ (DXA) zur Charakterisierung der Knochenqualität bei T2DM-Patienten eingesetzt. Dieser Übersichtsartikel fasst aktuelle Studien zur bildgebenden, quantitativen Diagnostik der diabetischen Knochenerkrankung zusammen und zeigt, dass neue Verfahren vielversprechende Ansätze zur besseren Beurteilung des diabetischen Frakturrisikos liefern.

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