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Karpale Osteonekrosen

Zeitschrift: Osteologie
ISSN: 1019-1291
Thema:

Muskuloskelettale Radiologie

Ausgabe: Hefte von 2016 (Vol. 25): Heft 3 2016 (139-234)
Seiten: 156-166

Karpale Osteonekrosen

Noch ein Nebeneinander von Ischämie und Hyperperfusion oder schon Nekrose?

R. Schmitt (1)

(1) Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Herz- und Gefäß-Klinik GmbH, Bad Neustadt

Stichworte

Ischämie, MRT, CT, Gadolinium, Osteonekrose, Knochenmark, Handwurzel, Hyperperfusion, Kapitatum, Lunatum, Reparation, Skaphoid

Zusammenfassung

In den vergangenen Jahren haben die Kenntnisse zur Gefäßanatomie, zur Biomechanik und zu den Reparationsmechanismen maßgeblich die bildgebende Diagnostik von Osteonekrosen des Skaphoids (Skaphoidpseudarthrose, Morbus Preiser), des Lunatums (Morbus Kienböck) und des Kapitatums (Kapitatumkopfnekrose) beeinflusst. Die kontrastverstärkte MRT eignet sich zuverlässig zur Bestimmung der Vitalität des Knochenmarks. Bei den Osteonekrosen können mit der MRT drei Zonen abgegrenzt werden: Proximal die Nekrosezone, in der Mitte die Reparationszone und distal die Zone der verbliebenen Knochenmarksvitalität. Voraussetzung für die Abgrenzung der Osteonekrose- und Reparationszonen ist die intravenöse Gabe von Gadolinium. Die hochaufgelöste CT dient in den Frühstadien der Darstellung von Osteosklerosen und Insuffizienzfrakturen sowie in den Spätstadien dem Nachweis von arthrotischen Umbauten. Mit den dedizierten Schnittbildverfahren können alle Stadien der karpalen Osteonekrosen zur Abbildung gebracht werden, nämlich von den Vorstufen und Reparationsmechanismen über die Zwischenstufen mit Osteosklerose und proximalen Frakturen bis zu den Endstadien der Arthrose und des karpalen Kollapses.

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